Radler sollen in Mahü-Fuzo gebremst werden

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Hier gilt Schrittgeschwindigkeit Hier gilt Schrittgeschwindigkeit
Die Wiener Verkehrsstadträtin Vassilakou sieht derzeit keine Notwendigkeit, Radfahrer aus der Mariahilfer Straße zu verbannen. Einen entsprechenden Wunsch hatte Bürgermeister Häupl am Freitag angedeutet. Kommende Woche will sie aber “gewisse Gestaltungsmaßnahmen” setzen, um die zu schnellen Radfahrer in der Fußgängerzone einzubremsen.


Das Gros der Radfahrer halte sich in der Begegnungszone an die Bestimmungen. In der Fußgängerzone gebe es noch “vereinzelt” Radler, die sich nicht an die Schrittgeschwindigkeit halten. Aber die Polizei sei vor Ort und strafe auch, außerdem gebe es Transparente und man verteile Informationen an die Pedalritter.

Kommende Woche wolle sie zusätzliche, unterstützende Gestaltungsmaßnahmen setzen. Das sollen zum Beispiel weitere Sitzgelegenheiten in der Fußgängerzone sein. Damit solle das Bewusstsein geschärft werde, dass es sich um eine Fußgängerzone handelt und Schrittgeschwindigkeit gelte.

Koalitionspartner Häupl meinte im “Kurier”, dass in Sachen Radfahrer die Kärntner Straße sein Vorbild wäre – dort dürfen sie aber nicht fahren. “Ich sehe bis jetzt keine Notwendigkeit, zu so einem Schritt zu greifen”, sagte Vassilakou.

Das Anliegen der SPÖ, Querungen zu ermöglichen, verwundert die Vizebürgermeisterin – sie wäre aber für eine Diskussion bereit. Denn immerhin gehe das auf einen “Wunsch der SPÖ zurück”. Nun seien die Roten offensichtlich für sich übereingekommen, dass man doch welche wolle. Ihre Tür sei offen, sie würde sich freuen, “wenn ich das offiziell deponiert bekomme”. Sie sei auch für eine Diskussion “bereit”.

Die Polizei bestätigte unterdessen, dass in der neuen “Mahü” bereits geahndet wird. Bereits rund 500 Anzeigen bzw. Organstrafmandate wurden dort inzwischen verteilt. Betroffen waren sowohl Autolenker als auch Radfahrer, zu den häufigsten “Delikten” gehörte Falschparken, Rasen und falsch Abbiegen.



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