Räikkönen Trainingsschnellster in Singapur, Vettel crashte

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Bei Räikkönen lief im Training alles rund
Bei Räikkönen lief im Training alles rund - © APA (AFP)
Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen hat mit der Tagesbestzeit dem Trainingsauftakt in Singapur am Freitag seinen Stempel aufgedrückt. Viel schlechter lief es für seinen Teamkollegen Sebastian Vettel, der beim sonntägigen Formel-1-Nacht-Grand-Prix (15.10 Uhr MESZ) quasi vor einem Pflichtsieg steht: Er touchierte in der zweiten Session eine Mauer. WM-Leader Luis Hamilton hingegen präsentierte sich stark.

Hamilton, der sieben Rennen vor Schluss in der WM 30 Punkte vor Vettel rangiert, lag nur elf Tausendstelsekunden hinter Räikkönen – für Mercedes überraschend stark auf dem Stadtkurs. Vettel, der seinen Wagen mit defekter rechter Radaufhängung in der Box stehen lassen und die Session abbrechen musste, wurde als Neunter gelistet. Dritter wurde der Niederländer Verstappen vor dem Australier Daniel Ricciardo in den Red Bulls. Die beiden hatten schon in der ersten Session aufgezeigt und mit der weichsten zur Verfügung stehenden Reifenmischung die Topzeiten markiert. Ricciardo kam da als Schnellster auf 1:39,711 Minuten.

Vettel hingegen war nicht so viel Praxis wie der Konkurrenz vergönnt. Statt sich auf die Qualifikation am Samstag (15.00 Uhr MESZ) vorzubereiten, konnte der 31-Jährige nur noch zuschauen. “Das war etwas mehr als ein Kuss”, meinte er nach seinem Ausritt, versuchte aber zu beruhigen. “Schlecht war es nicht. Natürlich hat jetzt am Abend etwas die Zeit gefehlt”, meinte der Vierfach-Champion. “Wir müssen noch etwas an der Balance tüfteln und das Auto schneller machen.”

Der Schaden sei nicht so schlimm, versicherte Vettel. Doch auch er wusste: “Gerade hier ist die Pole wichtig, weil es sehr schwierig ist zu überholen.” Die Statistik bestätigt ihn: In sieben von zehn bisherigen Formel-1-Rennen in dem Stadtstaat war der Mann auf der Pole Position am Ende auch der Sieger.

Dass der Ferrari auf dem 5,063 Kilometer langen Kurs mit seinen 23 Kurven funktioniert, bewies Räikkönen. Im zweiten Trainingsabschnitt unter Flutlicht fuhr er in 1:38,699 Minuten die Tagesbestzeit und gab quasi seine “persönliche Antwort” auf die Kündigung per Saisonende. Vor knapp zwei Wochen in Monza hatte der 38-jährige Finne erfahren, dass er 2019 durch Charles Leclerc ersetzt werden wird. Räikkönen setzt seine Karriere im Sauber-Team fort.

Ferrari gilt auf dem winkligen Marina Bay Street Circuit als Favorit. Auch Red Bull rechnet sich einiges aus. Mercedes hatte trotz drei Siegen in den letzten vier Jahren in der asiatischen Finanzmetropole immer wieder Probleme. Mercedes-Teamchef Toto Wolff hatte den Kurs für sein Team als “die kniffligste Strecke” im Formel-1-Kalender bezeichnet. Umso überraschender kam das Ergebnis von Hamilton im zweiten Training.

(APA)

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