Rapid-Präsident Krammer stärkte Neo-Trainer Canadi Rücken

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Krammer steht hinter seiner Neuverpflichtung
Krammer steht hinter seiner Neuverpflichtung - © APA (Archiv)
Rapid-Präsident Michael Krammer hat Trainer Damir Canadi am Montag den Rücken gestärkt und um Geduld gebeten. “Wir sind überzeugt, dass das Trainerteam erstklassig ist und die Mannschaft weiterbringen wird”, sagte er am Montagabend vor der Ordentlichen Hauptversammlung des Fußball-Bundesligisten. Krammer wurde für die nächsten drei Jahre als Präsident des Rekordmeisters bestätigt.

Unter Canadi hat Rapid die ersten drei Partien verloren, zuletzt setzte es am Sonntag in der Bundesliga eine 1:2-Heimniederlage gegen Tabellenführer Sturm Graz. “Das ist aber nicht wie bei Jesus und den zwölf Aposteln, die Wunderdinge vollbringen können”, meinte Krammer. Er sprach von einem Prozess, der einige Zeit benötigen werde. “Man wird die Erfolge vielleicht nicht im nächsten Spiel, nicht im übernächsten, aber ganz sicher in absehbarer Zeit sehen”, meinte der 56-Jährige.

Das Präsidium erhielt auf der Hauptversammlung knapp 96 Prozent der abgegeben Stimmen. Krammer, der das Amt 2013 von Rudolf Edlinger übernommen hatte, versprach der Rapid-Gemeinde, mit seinen Präsidiumskollegen weiter alles zu tun, um die Basis für nachhaltige sportliche Erfolge zu legen. Wirtschaftlich soll der operative Cashflow gesteigert werden, das Trainingszentrum im Wiener Prater soll modernisiert von der Stadt übernommen werden. Dazu kündigte Krammer eine Nachwuchsoffensive an. Man wolle in den nächsten Jahren zur ersten Adresse für heimische Talente, aber auch für junge Spieler aus den östlichen Nachbarländern wie Ungarn, Tschechien, Slowakei und Slowenien werden. “Wir konzentrieren uns jetzt auf Zielmärkte, mit denen wir als Österreicher historisch verbunden sind und wo österreichische Unternehmen ihren Investitionsschwerpunkt haben”, führte Krammer aus.

Unmutsbekundungen gegenüber dem Telekommunikationsmanager wie der versammelten Kampfmannschaft blieben aus. Das neue Trainerteam rund um Chefcoach Canadi wurde sogar mit stehenden Ovationen und stürmischem Applaus bedacht.

(APA)

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