Rechtsfahrgebot: Salzburger Autofahrer von Linksfahrern genervt

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Nach Langsamfahrern nerven Linksfahrer die Salzburger Autofahrer am meisten.
Nach Langsamfahrern nerven Linksfahrer die Salzburger Autofahrer am meisten. - © Asfinag
Gleich nach dem Drängeln empfinden es die Autofahrer in Salzburg als zweitgrößte Gefahr und Stresssituation auf den Straßen: Die Rede ist vom hartnäckigen Fahren auf dem linken oder mittleren Fahrstreifen, obwohl rechts genug Platz wäre. Mit der Kampagne “Rechts fahren, Stress sparen”, macht die Asfinag derzeit  auf das Rechtsfahrgebot aufmerksam.

Der Verstoß gegen das Rechtsfahrgebot steht in Zusammenhang mit dem Risikofaktor Drängeln und wirkt sich nach einer aktuellen Umfrage negativ auf das Verkehrsklima und die Verkehrssicherheit aus. Und es sorgt zudem auf gut ausgebauten mehrstreifigen Strecken für unnötige Staus.

Rechts fahren, stress sparen

Auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen gilt das Rechtsfahrgebot! Damit sind Sie verpflichtet den rechten Fahrstreifen, sofern möglich und der Verkehrsfluss es zulässt, zu benutzen. Wer dieses Rechtsfahrgebot permanent missachtet, kann gefährliche Situationen verursachen.

Abstand halten UND rechts fahren – dann klappt es!

Links- oder Mittelstreifenfahrer sind sich selbst meist keines Risikos bewusst. Das Problem: Sie provozieren aggressives und gefährliches Verhalten anderer. “Linksfahrer können und dürfen niemals ein Grund für dichtes und hochriskantes Auffahren sein”, sagt Rainer Kienreich, Geschäftsführer der Asfinag Service Gesellschaft, “die Einhaltung des Rechtsfahrgebotes ist neben Abstand aber ebenso eine unverzichtbare Komponente für ein sicheres Miteinander auf den Straßen.”

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Aktuelle Umfrage Linksfahren: Die Fakten für Salzburg

• 63 Prozent fühlen sich durch Langsamfahren auf dem mittleren oder linken Fahrstreifen sehr oft oder häufig “gefährdet”, sogar 78 Prozent zumindest “gestresst”. Linksfahren ist nach dichtem Auffahren das am zweitmeisten störende Verhalten anderer Autofahrer auf Autobahnen.
• 89 Prozent wissen, dass auf Autobahnen und Schnellstraßen das Rechtsfahrgebot gilt.
• Trotz des großen subjektiven Gefährdungsgefühls halten sich nur 30 Prozent nach eigenen Angaben “immer” daran.
• Weitere 62 Prozent sagen, dass sie sich “fast immer” daran halten – das bedeutet, dass es für diese bewusste Situationen gibt, in denen sie sich nicht daran halten.
• 82 Prozent sehen sich durch Linksfahrer zum Rechtsüberholen verleitet. 55 Prozent sagen, dass Linksfahrer dazu nötigen, beim Überholen schneller zu fahren
• Die drei Top-Motivationen für Linksfahren: 68 Prozent wollen anderen beim Einfädeln helfen, 36 Prozent wollen schneller vorankommen, 22 Prozent fürchten nicht mehr von der rechten Spur wegzukommen.

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