Red Bull legte Klage wegen irreführender Werbung mit Vergleich bei

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Red Bull legte die Klage mit einem Vergleich bei.
Red Bull legte die Klage mit einem Vergleich bei. - © APA/HERBERT P. OCZERET
Der Salzburger Getränkekonzern Red Bull soll sich in den USA aufgrund einer Sammelklage wegen täuschender Werbung zu einer Vergleichszahlung in der Höhe von 13 Millionen US-Dollar (etwa zehn Millionen Euro) bereit erklärt haben.

Das berichteten österreichische Medien unter Berufung auf die US-Verbraucherschutzseite “Consumerist”.

Vergleich bereits Ende Juli

Der “Consumerist” verweist in seinem Bericht wiederum auf “BevNet”, einem auf die Getränkeindustrie spezialisierten Medienunternehmen. Demnach ging der Vergleich bereits Ende Juli diesen Jahres beim Bundesgerichtshof New York vonstatten. Die APA konnte bisher von Red Bull keine Stellungnahme erhalten.

Red Bull mit “sorgfältiger” Werbung

In einem E-Mail-Statement des Getränkeherstellers an “BevNet” hieß es, dass sich Red Bull zwar zur Beilegung des Rechtsstreits entschlossen habe, das Unternehmen betonte gleichzeitig, dass man sowohl bei den Werbemaßnahmen, wie auch bei der Produktkennzeichnung stets sorgfältig und wahrheitsgetreu gewesen sei. Jedes rechtliche Fehlverhalten und Verantwortlichkeit wies man hingegen von sich. In der Anklage war unter anderem davon die Rede, dass Red Bull seine Kunden mit dem Slogan “Red Bull verleiht Flügel” täusche und eine erhöhte Leistung, Konzentration und Reaktion versprechen würde.

Stellungnahme von Red Bull

Am Nachmittag gab der Getränkekonzern Red Bull der APA gegenüber eine knappe Stellungnahme zum Vergleich in den USA ab: “Red Bull ist einen Vergleich eingegangen, um einen potenziell langen als auch teuren Prozess in den USA zu vermeiden. Der Red Bull Marketingansatz war immer humorvoll, wahrheitsgemäß und korrekt.” (APA)

 

 

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