Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz kann mit dem Verkauf seiner Dosen zufrieden sein. - © APA/Gindl
Seine thailändischen Partner bekamen 78,5 Mio. Euro, wie aus dem nun veröffentlichten Jahresabschluss der Red Bull GmbH hervorgeht, aus dem das “WirtschaftsBlatt” (Montagausgabe) zitiert.
Die Red-Bull-Gesellschafter ließen sich aber nur rund die Hälfte des Gewinns ausbezahlen. In Summe verdiente der Getränkehersteller im vergangenen Jahr 311,2 Mio. Euro, um fast 40 Prozent mehr als 2010. Als Hauptgrund für den Gewinnanstieg wird der deutliche Umsatzzuwachs gesehen. Weltweit stiegen die Erlöse um 12 Prozent auf 4,253 Mrd. Euro. In Österreich setzte der Bulle 2,3 Mrd. Euro um (+12 Prozent).
Rund um den Globus verkaufte das Unternehmen 4,63 Milliarden Dosen (+11,4 Prozent) des Energygetränks – womit sich Extremsportevents wie der für morgen geplante Sprung des Basejumpers Felix Baumgartner aus 36 Kilometern Höhe scheinbar locker finanzieren lassen. Red Bull tilgte mit Ende des Vorjahres seine Bankschulden in Höhe von 21,6 Mio. Euro und verfügt über einen Kassabestand von fast 300 Mio. Euro. Das Eigenkapital beträgt 1,2 Mrd. Euro.
Mateschitz ist auch für heuer optimistisch: “Wir gehen davon aus, dass die enormen Investitionen in die Marke und das erhöhte Kostenbewusstsein weiter zu steigenden Unternehmensgewinnen führen werden”, zitiert die Zeitung aus dem Lagebericht. Red Bull gibt etwa ein Drittel des Umsatzes für Marketing aus. (APA)