Red Bull Salzburg braucht gegen Dinamo Zagreb “sehr gute Leistung”

Red Bull Salzburg braucht gegen Dinamo Zagreb “sehr gute Leistung”
Red Bull Salzburg steht vor einem vorentscheidenden Spiel in der Europa-League-Gruppenphase. Die Bullen rechnen am Donnerstag (21:05 Uhr) mit einem engen Match gegen Dinamo Zagreb.




1:1-Unentschieden endete das letzte Duell in der Red Bull Arena, zwischen Red Bull Salzburg und Dinamo Zagreb. 2009 trafen die beiden Mannschaften in der dritten Runde der Champions-League-Qualifikationsrunde aufeinander. Weil die Bullen in Zagreb mit 2:1 gewannen, stieg man damals auf. „Es waren zwei sehr hart umkämpfte und intensive Begegnungen, in denen wir uns am Ende knapp durchsetzen konnten“, erinnert sich Salzburg-Verteidiger Andreas Ulmer, der damals schon im Kader stand. Ein Unentschieden könnte Österreichs Meister diesmal aber zu wenig sein. Keine leichte Aufgabe, weiß auch Ulmer: „Was wir bisher vom Gegner gesehen haben, zeigt, dass es wohl auch diesmal ein sehr enges Match werden wird.“

 

Tabellenstand nach zwei Runden./uefa.com/Screenshot Tabellenstand nach zwei Runden./uefa.com/Screenshot ©

Gerangel um die Aufstiegsplätze

Die Ausgangslage in Salzburgs Gruppe D könnte besser sein. Mit Celtic Glasgow, Dinamo Zagreb und Red Bull Salzburg streiten sich drei Mannschaften um die Plätze eins und zwei, die den Aufstieg in die K.o.-Phase bedeuten würden. Da man davon ausgehen kann, dass Celtic im Parallelspiel gegen Astra Giurgiu gewinnt, sollten auch die Bullen ihr Heimspiel für sich entscheiden. „Ein Heimsieg würde unsere Ausgangsposition für das Weiterkommen in der Gruppe deutlich verbessern“, weiß auch Trainer Adi Hütter. Er hat den Gegner bereits gründlich studiert und seine Mannschaft vorbereitet. Im Vergleich zum 4:2-Sieg gegen Ried in der Bundesliga, wird aber eine Leistungssteigerung notwendig sein. Besonders in der Defensive müssen Ulmer und Co. kompakter stehen.

 

Christoph Leitgeb (li.) ist, neben Ulmer und Schiemer, einer von drei Bullen, die schon 2009 im Kader standen./Red Bull/GEPA Christoph Leitgeb (li.) ist, neben Ulmer und Schiemer, einer von drei Bullen, die schon 2009 im Kader standen./Red Bull/GEPA ©

Red Bull Salzburg wieder in Fahrt

Mit dem Sieg holte sich Red Bull Salzburg am Samstag die Tabellenführung vom WAC zurück. Obwohl nicht immer fehlerfrei, feierte die Hütter-Truppe in der Liga damit den dritten Siege in Folge. In der Europa League blieb die Mannschaft in den ersten beiden Spielen ebenfalls unbesiegt und hält bei vier Punkten. Das dürfte Selbstertrauen gebracht haben, das gegen die motivierten Kroaten dringend notwendig ist.

Dinamo Zagreb hat Respekt vor Salzburg

„Wir fahren nach Salzburg, um dort zu gewinnen. Freilich wird es alles andere als einfach, wir haben großen Respekt vor dem Gegner. Aber das Ziel von Dinamo ist immer, ein Spiel zu gewinnen“, gab Zagreb-Trainer Zoran Mamic vor. In der kroatischen Liga dominiert Zagreb und steht seit dem ersten Spieltag ungeschlagen (zehn Siege, zwei Remis) auf Platz Eins.

 

Wilson Eduardo (re.) und Co. vergaben in Glasgow zu viele Chancen und so auch den Sieg./BRIAN STEWART / EPA Wilson Eduardo (re.) und Co. vergaben in Glasgow zu viele Chancen und so auch den Sieg./BRIAN STEWART / EPA ©

Nach einem 5:2-Kantersieg gegen Astra Giurgiu und einem knappen 0:1 in Glasgow, belegen sie in der Europa League allerdings nur den dritten Platz. An eine Vorentscheidung um den Aufstieg glaubt Mamic aber nicht. „Es sind noch drei Spiele zu spielen, in denen neun Punkte vergeben werden. Da ist auch danach noch vieles möglich.“

Genau das wollen Adi Hütter und Red Bull Salzburg am Donnerstag verhindern.

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