Red Bull Salzburg feiert Herbsttitel nach Remis verhalten

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Die Salzburger konnten ihre Siegesserie in der Meisterschaft nicht auf sechs Partien ausbauen.
Die Salzburger konnten ihre Siegesserie in der Meisterschaft nicht auf sechs Partien ausbauen. - © APA/HERBERT NEUBAUER
Hängende Köpfe beim Herbstmeister sind in der Fußball-Bundesliga nicht allzu oft gesehen. Die Kicker von Red Bull Salzburg schlichen am Sonntag nach einem 1:1 bei der Austria dennoch alles andere als euphorisch vom Rasen. Während die vor der Partie schwer angeschlagenen Wiener den Ausgleich in letzter Sekunde wie einen Sieg feierten, gelobte der Meister Besserung und richtete den Blick nach vorne.


“Es ist ärgerlich, aber das Leben geht weiter. Wir nehmen den Herbstmeistertitel mit, aber das Endziel kommt erst im Sommer”, sagte Salzburgs Reinhold Yabo. Sein Teamkollege Stefan Lainer ergänzte: “Vom Herbstmeistertitel kann man sich nichts kaufen. Wir müssen Sturm im Auge behalten.” Salzburg geht nun punktegleich mit dem Verfolger aus Graz in die abschließenden zwei Ligarunden in diesem Jahr.

Salzburg ließ viele Chancen liegen

Die zwei Zähler mehr hätte Salzburg im Happel-Stadion locker mitnehmen können. Allein Stürmer Hwang Hee-chan ließ Chancen für zumindest zwei Tore liegen, wobei auch der Salzburger Patrick Pentz im Austria-Tor wie beim 0:0 im ersten Saisonduell einen Glanztag hatte. Einzig Andreas Ulmer (79.) bezwang ihn aus spitzem Winkel. “Der Gegner liegt mir offenbar einigermaßen”, scherzte der 20-Jährige, der Osman Hadzikic als Nummer eins der Violetten wieder abgelöst hat.

 

Die Salzburger konnten ihre Siegesserie in der Meisterschaft nicht auf sechs Partien ausbauen. Für den von Fink in höchsten Tönen gelobte Marco Rose fühlte sich dies “nicht so gut an. Aber das sollte kein Beinbruch sein”. Darauf angesprochen, dass seine Elf viele Möglichkeiten liegen gelassen habe, wiegelte Rose ab: “Chancen zu haben ist auch wichtig.” Dass Ulmer als Außenverteidiger drei Tore in den jüngsten vier Pflichtspielen erzielt hat, sei ein Indiz dafür, dass Salzburg auf vielen Positionen torgefährliche Akteure habe.

Red Bulls spielen am Donnerstag in Marseille

Für die Mozartstädter geht es Donnerstag (21.05 Uhr) ebenfalls in der Europa League in Südfrankreich weiter. Salzburg reist dabei als bereits fix im Sechzehntelfinale stehende Mannschaft nach Marseille. Österreichs in der Gruppenphase noch ungeschlagener Meister will dennoch den vierten Sieg im sechsten Spiel. “Marseille ist noch wichtig. Vor einer großen Kulisse wird es zur Sache gehen, aber wir wollen die Party platzen lassen. Ergeben werden wir uns nicht”, kündigte Lainer an.

(APA)

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