Red Bull Salzburg: Transfers spülen 100 Millionen Euro in Kassen

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Wandersons Abschied soll Salzburg acht Millionen Euro bringen.
Wandersons Abschied soll Salzburg acht Millionen Euro bringen. - © GEPA/Red Bull
Der Transfer von Offensivspieler Wanderson zum FK Krasnodar bringt Fußball-Meister Red Bull Salzburg kolportierte acht Millionen Euro ein. Alleine in den vergangen drei Jahren haben die Salzburger durch Spielverkäufe deutlich mehr als 100 Millionen Euro eingenommen und schaffte so das wirtschaftlich erfolgreichste Jahr in der Bullen-Geschichte.


Rekordtransfer ist weiterhin Flügelspieler Sadio Mane. Für den Wechsel des Senegalesen zu Southampton hatten die Salzburger 2014 kolportierte 15 Millionen Euro erhalten. Mit Bonuszahlungen durch den Weiterverkauf an Liverpool soll sich die Gesamtsumme mittlerweile im Bereich von 23 Millionen Euro bewegen.

Salzburg kassiert Millionen bei Transfers

Weitere Toptransfers der vergangenen Jahre waren Naby Keita zu RB Leipzig (ca. 15 Mio. Euro), Kevin Kampl zu Borussia Dortmund (zwölf Mio. Euro), Alan zu Guangzhou Evergrande nach China (elf Mio. Euro), Martin Hinteregger zum FC Augsburg (sieben Mio. Euro) und Bernardo ebenfalls nach Leipzig (sechs Mio. Euro).

Erst im vergangenen Winter wechselten auch Jungverteidiger Dayot Upamecano zu RB Leipzig und Kapitän Jonatan Soriano zu Beijing Guoan nach China. Für beide sollen die Salzburger jeweils rund zehn Millionen Euro kassiert haben.

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Ablösesumme von Laimer noch unbekannt

Mit ÖFB-Teamspieler Konrad Laimer dürfte in den kommenden Tagen ein weiterer lukrativer Abgang dazukommen. Für den 20-Jährigen, der unmittelbar vor einem Transfer zum ebenfalls von Red Bull finanzierten Champions-League-Starter aus Leipzig steht, ist eine Ablöse von sechs bis acht Millionen Euro im Gespräch.

Salzburg hatte schon in der vergangenen Jahren deutlich höhere Umsätze als Fußball-Restösterreich. Dreistellig wurden die Bullen jedoch noch nie. 2015/16 lag der Umsatz laut Angaben des Kreditschutzverbandes 1870 bei 60,7 Millionen Euro. Ein Jahr davor waren es knapp über 73 Mio. Euro.

National hatte Salzburg damit ohnedies bereits die Nase deutlich vorne. Rapid schrieb 2015/16 dank Europacup-Einnahmen und Transfererlöse 48,7 Mio. an, mit Respektabstand folgte die Austria (21,6).

Rose sieht Salzburg sportlich auf Kurs

Sportlich sieht Salzburgs Neo-Cheftrainer Marco Rose seine Mannschaft auf Kurs. “Wir haben viel Arbeit vor uns, aber ich habe keine Zweifel daran, dass wir das, was wir uns vornehmen auch erreichen”, betonte der Deutsche. Lob gab es vom Oscar-Nachfolger für die Neuzugänge, den Rechtsverteidiger Patrick Farkas (zuletzt Mattersburg) und Innenverteidiger Marin Pongracic (1860 München).

Reiter hielt im Rückblick auf die von der UEFA erteilte Starterlaubnis von Österreichs Champion sowie des deutschen Vizemeisters RB Leipzig fest: “Wir freuen uns, dass uns die UEFA im Endeffekt in ihrer Entscheidung bestätigt hat, dass wir als FC Red Bull Salzburg einfach ein unabhängiger Verein sind.”

Bullen: Mehr Verkäufe als Zugänge

Dass sich Salzburg im Sommer bis dato eher als Ver- denn als Einkäufer präsentiert, war für Rose kein großes Thema. Die nach Ausleihen zurückgekehrten Munas Dabbur und Reinhold Yabo könnten der Mannschaft “definitiv helfen”. Schon mit Blick auf die kommenden Aufgaben meinte Rose: “Die Jungs, die jetzt hier sind, bringen genau das mit, was wir zum Erreichen unserer Ziele benötigen.”

Noch vor dem Startschuss in die nationalen Bewerbe wartet auf Salzburg das Hinspiel der zweiten Qualifikationsrunde zur Champions League. Am 11./12. Juli wird es aller Voraussicht nach gegen Maltas Champion Hibernians FC gehen. Danach warten englische Wochen mit der ersten Runde im ÖFB-Cup, dem Europacup-Rückspiel und dem Liga-Start. Am 22. Juli gastiert Salzburg in Wolfsberg.

(APA)

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