Red Bulls unterlagen Meister Dornbirn trotz starkem Finish

Red Bulls unterlagen Meister Dornbirn trotz starkem Finish
Auch beim dritten Saisonvergleich des EC Red Bull Salzburg mit dem amtierenden Meister aus Dornbirn gab es für die Salzburger in der Österreichischen Nationalliga keinen vollen Erfolg.

Die Vorarlberger, die zu Beginn der Saison in Salzburg zumindest noch in die Verlängerung gehen mussten, setzten am Samstag von der ersten Minute an, in der bereits der erste Treffer fiel, mehr Akzente und hatten die Partie bis zur zweiten Pause eigentlich gut im Griff.

Salzburgs Torhüter Artiom Konovalov musste insgesamt dreimal hinter sich greifen, und im zweiten Abschnitt schienen die Gäste die Vorentscheidung mit den zwei weiteren Toren bereits herbei geführt zu haben. Aber das Farmteam der Red Bulls, das am Samstag ohne etliche U20-Nationalspieler auskommen musste, bäumte sich dagegen auf und machte den Vorarlbergern den Sieg mit einer starken kämpferischen Leistung im Schlussdrittel noch einmal streitig.

Wie aus dem Nichts trafen Niklas Kellgren und Tobias Schwendiger innerhalb der ersten fünf Minuten des Schlussdrittels. Plötzlich waren die Salzburger Jungs, die u.a. mit Stephan Fellinger und Christoph Duller (beide 16 Jahre alt) sowie den 17- Jährigen Oscar Marchhart und Kevin Schettina aufliefen, wieder voll da und drängten auf den Ausgleich. Just in dieser Phase gelang Dornbirn der vierte Treffer, doch auch jetzt ließen die Salzburger nicht nach und trafen in der 55. Minute nach Tor von Johan Holmberg neuerlich zum Anschluss.

In der Schlussphase verteidigte Meister Dornbirn aber clever den Minimalvorsprung und nahm schließlich aufgrund zweier starker Drittel drei nicht unverdiente Punkte mit nach Hause. Das Farmteam der Red Bulls hätte sich zwar auch wenigstens einen Punkt verdient, braucht aber auch so den Kopf nicht hängen zu lassen; mit etwas mehr Glück hätte der Ausgleich in der hektischen Schlussphase auch fallen können. Bemerkenswert bei den Salzburgern war die Disziplin, denn die junge Mannschaft nahm insgesamt nur vier Strafen, eine davon wegen zu vieler Spieler auf dem Eis.



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