Red Bulls wollen in Linz Machtdemonstration wiederholen

Für Salzburgs Matt Generous (weiß) und Co. geht es in Linz um die Verteidigung der 2:1-Serienführung.
Für Salzburgs Matt Generous (weiß) und Co. geht es in Linz um die Verteidigung der 2:1-Serienführung. - © GEPA/Red Bull
Im Playoff-Halbfinale der Erste Bank Eishockey Liga hat Salzburg gegen Linz derzeit die Oberhand. Am Samstag gastieren die Eis-Bullen bei Linz (17:20 Uhr) und wollen die Machtdemonstration beim 4:2-Sieg vom Donnerstag möglichst wiederholen und mit einen Sieg den ersten “Matchpuck” auflegen.

Besser hätte die Stimmung in der ausverkauften Salzburger Eisarena vor 3.400 Zuschauern am Donnerstag nicht sein können. Die Red Bulls wirbelten beim dritten Halbfinalvergleich mit den Black Wings Linz im Startdrittel durch deren Defensivzone und boten ihnen auch im weiteren Verlauf die Stirn, als die Oberösterreicher besser in die Partie kamen.

Salzburg verschont Linz in Spiel zwei

Am Ende stand nach einer Machtdemonstration ein verdienter 4:2-Heimerfolg auf der Anzeigentafel. Genau auf diese Art wollen die Red Bulls auch in Linz weitermachen. Selbstläufer wird das aber keiner, denn die Oberösterreicher haben schon beim letzten Mal gezeigt, dass sie eine Niederlage wegstecken können und werden alle Register ziehen, um in der Serie wieder auszugleichen.

Red Bulls wollen in Linz ersten ‚Matchpuck‘ auflegen

„Nach der letzten Niederlage in Linz wussten wir, dass mehr von uns kommen muss“, sagte Thomas Raffl nach dem Spiel. „Wir wollten ihnen unser Spiel aufzwingen und das hat gut funktioniert. Wir haben über 60 Minuten kompakt gespielt, auch wenn man Kleinigkeiten immer verbessern kann. Auf jeden Fall müssen wir das in Linz wieder so aufs Eis bringen, denn die Linzer sind eine Mannschaft, die mit Fortdauer der Serie weiter zusammenwächst und daher sollten wir dort möglichst sofort nachlegen.“

Michael Schiechl: „Werden weiter mit vier Linien spielen“

Auch Michael Schiechl, dem man den Playoff-Modus in jeder Sekunde auf dem Eis ansieht, freut sich auf Spiel drei: „Dafür trainieren wir im Prinzip das ganze Jahr.“ Er erwartet neuerlich ein Spiel auf Biegen und Brechen, baut aber wieder auf die Salzburger Kadertiefe: „Wir haben bis jetzt fast immer mit vier Linien gespielt. Ich denke, so müssen wir weitermachen, denn so eine Serie mit jedem zweiten Tag ein Spiel kostet natürlich viel Kraft. Und gegen Linz ist jedes Spiel schon wie ein Finalspiel, das geht es richtig zur Sache.“

Schremp hebt Heimvorteil hervor

Rob Schremp hofft, dass die Red Bulls diesmal auch beim Auswärtsspiel von Beginn an voll da sind: „Es war wichtig, zuhause gleich wieder zu gewinnen und den Heimvorteil zu behalten. Nun wollen wir auch in Linz einen guten Start hinlegen und sind auf eine Mannschaft vorbereitet, die mit Hilfe ihres Publikums noch stärker als zuletzt kommen wird.“ Aber auch die Red Bulls bekommen in Linz Unterstützung von ihren Fans, die sich wieder zahlreich für die Fanfahrt angemeldet haben. Die Mannschaft trainiert Freitagnachmittag noch in Salzburg und fährt anschließend nach Linz.

Leserreporter
Feedback


Aktuelle News

- Nach Sturm "Fabienne" in Salzb... +++ - Streit unter Pkw-Lenkern: 30-J... +++ - Feuerwehr St. Veit feiert 140 ... +++ - Die besten Bilder vom 42. Rupe... +++ - 315 Feuerwehrleute in Salzburg... +++ - Das Abenteuer kann beginnen! M... +++ - Aggressiver 52-Jähriger geht a... +++ - Europäischer Radgipfel tagt ab... +++ - Heinz Nußbaumer (75) im Sonnta... +++ - Ruperti-Stadtfest in Neumarkt +++ - Dorfstraßenfest in Bergheim +++ - Brutale Attacke auf Busfahrer ... +++ - Heute um 3.54 Uhr begann der H... +++ - Lkw verliert literweise Treibs... +++ - Salzburger Erzbischof Lackner ... +++
0Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann.

noch 1000 Zeichen