Reiseverkehr: Ist das Schlimmste überstanden?

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Ganz staufrei wird es auch am Wochenende nicht gehen.
Ganz staufrei wird es auch am Wochenende nicht gehen. - © APA/Neumayr/Archiv
Wenig Verkehr wird es auch am kommenden Wochenende nicht auf Salzburgs Straßen geben. Die richtig großen Reisewellen machen am kommenden Wochenende aber Pause. Die Staus am Grenzübergang Walserberg zeigen auch Auswirkungen in Grödig (Flachgau). Ein Überblick.

„Wir wollen es von dieser Stelle nicht verschreien, aber es sieht nach einer kurzen Atempause im Urlauberreiseverkehr aus, bevor die Rückreise voll einsetzen wird. Fraglich ist allerdings, wie streng die angekündigten Grenzkontrollen exekutiert werden“, schätzt die ÖAMTC-Mobilitätsinformation die Verkehrssituation am kommenden Wochenende ein.

Grödig von Stauumfahrern geplagt

Es ist laut Club zwar mit regem Verkehr im Urlauberschichtwechsel zu rechnen, die großen Rückreisewellen stehen aber erst bevor. Unsicherheitsfaktor Nummer 1 der Verkehrsprognose sind angekündigte Grenzkontrollen in Tirol und vor dem Karawankentunnel in Kärnten. Die Grenzkontrollen am Walserberg auf der A1 bei Salzburg wirken sich seit dieser Woche in Grödig aus. Hier wurde eine Umweltverordnung in Kraft gesetzt, wie der ÖAMTC in einer Aussendung berichtet.

„Einfahrt verboten“ heißt es seit dieser Woche auf zwei Landesstraßen im Gemeindegebiet von Grödig. Weil Navis bei Staus auf der A10 Alternativrouten über die Gartenauer Straße (L104) und Neue Heimat Straße (L237) empfohlen haben, staute sich der Ausweichverkehr durch die Salzburger Gemeinde. Diese reagierte jetzt mit einer Umweltverordnung, um die Stauumfahrer vom Gemeindegebiet fernzuhalten. Sollte der Stau, meist ausgelöst durch die Grenzkontrollen am Walserberg (A1), bis auf die A10 zurück reichen, werden auf den zwei Landesstraßen „Einfahrt verboten“-Tafeln aktiviert. Radfahrer, sowie Ziel- und Quellverkehr sind von der Verordnung ausgenommen. Das Durchfahrverbot wird von der Exekutive kontrolliert. ÖAMTC-Tipp: In diesem Fall nicht auf das Navi vertrauen und auf der Autobahn bleiben.

So geht’s schneller in den Süden

Auch am Weg in den Süden kann es zu Staus kommen. Um den obligaten langen Wartezeiten am slowenisch-kroatischen Grenzübergang südlich von Ptuj zu entgehen, hat die ÖAMTC-Touristik die wichtigsten Tipps für Autoreisende zusammengefasst. Diese sind im ÖAMTC-Urlaubsservice abrufbar.

Bis Sonntag läuft noch das 50. Golser Volksfest im Burgenland. Auch hier ein ÖAMTC-Tipp: Von den Gemeinden Pamhagen, Tadten, Apleton, Jois, Kittsee und Bruck an der Leitha aus verkehren Shuttlebusse zum Fest, um 4 Euro pro Strecke und Person.

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