Reporter rettet Delfine nach Hurrikan “Irma”

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Ein Journalist des amerikanischen TV-Senders NBC News hat in Florida zwei Delfinen das Leben gerettet. Nachdem Hurrikan “Irma” über Florida hinwegfegte, war Kerry Sanders vor Ort, um über die Folgen des Sturms zu berichten. Am Strand führte das zu einer Aufgabe der anderen Art.

Ein Baby-Delfin war in Marco Island auf einen Gehsteig gespült worden. Ein Samariter hatte das Tier gefunden und in eine Decke eingewickelt an den Strand gebracht. Für rund 15 Minuten haben die beiden Männer den jungen Delfin festgehalten, damit er sich ausruhen kann.

Wellen spülen Delfin immer wieder an Strand

Dann versuchten sie den orientierungslosen Delfin zurück ins Meer zu bringen. Doch die hohen und immer noch starken Wellen spülten ihn immer wieder zurück an den Strand. Schlussendlich hat das Tier doch noch den richtigen Weg gefunden.

Zweiter Delfin in Not

Keine Stunde später bekam Sanders mit, dass am selben Strand noch ein Delfin in Not war. Gemeinsam mit anderen Helfern trug der Reporter den gestrandeten Delfin zurück ins Wasser. “Ich konnte es mit meinen Händen fühlen, sein Herz hat gerast”, schildert Sanders.

Tiere werden aus Fluten gerettet

Doch nicht nur Sanders wird in den Tagen nach dem Hurrikan zum Tierretter. Viele Menschen in den USA und in der Karibik riskieren ihr eigenes Leben, um das der Tiere zu retten. Pferde werden im Wohnzimmer einquartiert und Entenbabies von der Straße aufgesammelt.

Hemingways Katzen geht es gut

Zur Erleichterung vieler Tierfreunde überlebten auch die Katzen im einstigen Haus des US-Schriftstellers Ernest Hemingway auf der Insel Key West den Wirbelsturm unbeschadet.

Weder die Anordnungen zur Evakuierung, noch die dringenden Appelle der Enkeltochter des berühmten Romanciers, Mariel Hemingway, konnten das Wachpersonal davon abbringen, das solide gebaute Ziegelsteinhaus aus dem Jahr 1851 zusammen mit den 54 Katzen zu verlassen.

“Sie lieben uns, wir lieben sie”

“Wir haben sie in der Festung bei uns behalten”, sagte Dave Gonzales, der Kurator des als Museum gestalteten Hauses im Kolonialstil, am Sonntagabend im Fernsehsender NBC. “Sie lieben uns, wir lieben sie.”

Sämtliche Katzen sollen nach Angaben der Museumsbetreiber die Nachkommen von “Snowball” sein. Die weiße Katze mit jeweils sechs statt der üblichen fünf Zehen an den Vorderpfoten bekam der Schriftsteller seinerzeit von einem Schiffskapitän geschenkt.

(SALZBURG24/APA)

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