Republic: Räumungsklage gegen Pächter

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Das Szene-Lokal Republic ist vermehrt in Kritik geraten.
Das Szene-Lokal Republic ist vermehrt in Kritik geraten. - © Neumayr/Archiv
Nicht nur in Bezug auf den Umgang mit Asylwerbern gibt es Kritik am Salzburger Nachtclub Republic. Vorwürfe gegen Pächter Michael Fasching werden auch von Seiten der Szene Salzburg laut: Der Pachtvertrag sei bereits vor einem Jahr abgelaufen, nun droht die Räumung des Lokals.

“Wir haben den Pachtvertrag mit der Michael Fasching GmbH mit Beginn des vergangenen Jahres auslaufen lassen, weil wir mit der Führung des Lokals nicht einverstanden waren”, so Klemens Schuster von der Szene Salzburg gegenüber SALZBURG24. Das Veranstaltungshaus Republic wird von der Szene Salzburg geführt, Hauptpächter ist dabei die Trumer Brauerei.

Republic: Raschhofer soll übernehmen

Seit nunmehr einem Jahr sei eine Räumungsklage anhängig, es soll bereits drei Verhandlungstermine gegeben haben. Die Salzburger Justiz konnte den Fall aus Datenschutzgründen weder bestätigen noch dementieren. Nach Fasching soll laut Schuster der Salzburger Gastronom Heiner Raschhofer das Lokal übernehmen. “Auch Raschhofer macht hier seit einem Jahr keine Einnahmen. In Österreich ist ein solcher Streit leider nur mit einer Räumungsklage zu lösen”, so Schuster. Ein Ergebnis wird nach einer weiteren Verhandlung im Frühjahr erwartet.

Fasching: “Streit wegen Mietpreiserhöhung”

“Wir haben keinen Pachtvertrag, sondern einen Mietvertrag”, gab Republic-Geschäftsführer Michael Fasching gegenüber SALZBURG24 an. Als eigentlichen Streitpunkt nannte er hier eine Mietpreiserhöhung seitens der Szene Salzburg.

Fasching fordert mehr Events von Szene Salzburg

Eine im Mietvertrag ausgemachte Besucherfrequenz sei von der Szene Salzburg wegen fehlender Veranstaltungen nicht eingehalten worden, wodurch sich Fasching gezwungen sah, selbst Events zu organisieren: “Ich bin Gastronom und kein Veranstalter. Dennoch veranstalten wir mittlerweile 250 Events im Jahr. Eine Mietpreiserhöhung würde ich einsehen, wenn die Szene ihrerseits mehr Events veranstalten würde”, so Fasching gegenüber SALZBURG24.

 

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