Erster Einsatztag mit neuem Hubschrauber: Firmenchef Roy Knaus mit Piloten. - © Aktivnews
Der Chef der Firma, Flugunternehmer Roy Knaus, hatte nach dem Entzug der Genehmigung für Rettungsflüge an fünf Standorten in Tirol und Salzburg durch die Luftfahrtbehörde Austro Control, zur Aufrechterhaltung des Flugrettungsbetriebes im Februar drei Helikopter der Type EC 135 angemietet. Heli Austria fliegt nun seit Sonntag sogenannte Explorer-Hubschrauber, die derzeit einzigen Rettungshubschrauber ohne Heckrotor. Die Hubschrauber fliegen stattdessen mit einem Gasaustrittssystem, das die Funktion des Heckrotors übernimmt. Für das Bodenpersonal aber auch für die Piloten ist damit der Sicherheitsfaktor erheblich größer; durch den heckrotorlosen Betrieb und den fünf Rotorblättern ist dieser Hubschraubertyp auch ein extrem leiser. Der MD900-Explorer ist nun die Zweite Maschine dieses Typs den die Heli Austria einsetzt. Eine weiterer Hubschrauber dieses Typs folgt noch in den nächsten Wochen sowie ein Hubschrauber des Typs EC135. Roy Knaus, der Geschäftsführer der Heli Austria GmbH, persönlich schult derzeit die einzelnen Piloten auf den Hubschrauber ein. Bis alle Piloten der Flotte auf den neuen Hubschrauber-Typen eingeschult sind, ist jeder der beiden eingesetzten Maschinen mit zwei Piloten besetzt. Auch die Bergretter, das Rettungsdienstpersonal und alle jene, die künftig mit den neuen Hubschraubern an den Einsatzstellen zusammenarbeiten müssen, werden auf den Umgang damit eingeschult. Augestattet ist der Hubschrauber mit dem medizinischen Equipment der Ecurell Maschinen. Eine Besonderheit ist der ausschwenkbare Trageaufnahmetisch. Dieser erleichtert die Beladung der Maschine mit einem Patienten erheblich. Davon überzeugen konnte sich die Besatzung seit Dienstantritt am Sonntagmorgen schon bei mehrmaligen Einsätzen auf Salzburgs Skipisten. Quelle: Aktivnews