Rezepte aus der Salzburger Weihnachtsbäckerei

Akt.:
3Kommentare
Die Keksaison kann mit diesen Rezepten beginnen.
Die Keksaison kann mit diesen Rezepten beginnen. - © Birgit Scheibl/Salzburg Agrar Marketing/APA/BARBARA GINDL/SALZBURG24
Christkindlmärkte, Punsch, der Duft nach Tannenzweigen und der Adventkranz verschönern die Adventzeit. Die Wartezeit bis Weihnachten versüßen, das können selbstgebackene Kekse besonders gut. Salzburgs Bäurinnen backen die Adventleckereien nach traditionellen Rezepten. Wir haben eine Auswahl der leckersten Rezepte für euch zusammengestellt.

Der Duft von Weihnachtskeksen liegt oft schon vor dem ersten Advent in der Luft, wenn Salzburgs Weihnachtsbäckereien die Öfen anschmeißen, die Teigroller auspacken und Ärmel hochkrempeln. Immerhin will man beim Anzünden der ersten Kerze schon ein paar Kekse genießen. Und das gelingt mit diesen Rezepten garantiert!

Mostkekse

Zutaten:

  • 200 Gramm kalte Butter
  • 200 Gramm Mehl
  • 3 Esslöffel Most
  • beliebige Marmelade
  • Staubzucker

So geht’s:

Zuerst die kalte Butter gemeinsam mit dem Mehl abbröseln. Anschließend Most zugeben und zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig dann 30 Minuten kühl rasten lassen. Danach auf einem Nudelbrett zwei Millimeter dick auswalken und große Kreise ausstechen. Lieblingsmarmelade aussuchen und einen Klecks Marmelade in die Mitte der Kreise setzen. Die Kreise mittig zusammenfalten, sodass Halbkreise entstehen und am Rand gut zusammendrücken. Die Kekse bei 150 Grad Celsius Ober-und Unterhitze goldbraun backen und noch heiß in Staubzucker wälzen.

Tipp: Statt Most könnt ihr wahlweise auch Bier oder Wein verwenden.

Die Mostkekse sind schnell und einfach zubereitet. Foto: Birgit Scheibl/Salzburg Agrar MarketingDie Mostkekse sind schnell und einfach zubereitet. Foto: Birgit Scheibl/Salzburg Agrar Marketing

Lebkuchen-Lollies

Zutaten:

  • 300 Gramm Roggenmehl
  • 1 Teelöffel Natron
  • 120 Gramm Staubzucker
  • 3 Teelöffel Lebkuchengewürz
  • 2 Eier
  • 80 Gramm Honig
  • 2 Esslöffel Wasser
  • 1 Ei, zum Bestreichen
  • Holzstäbchen aus Bastelshop

Glasur:

  • 120 Gramm Staubzucker
  • Saft von einer Zitrone

So geht’s:

Zuerst alle trockenen Zutaten in einer Schüssel vermengen, auf ein Holzbrett geben, eine Mulde machen und Honig, Eier und Wasser hineingeben. Von der Mitte aus den Teig dann verrühren und Kneten, bis er seidig glatt ist. Anschließend auf einem bemehlten Nudelbrett einen halben Zentimeter dick ausrollen und beliebige Formen ausstechen. Anschließend die Hälfte der Lebkuchen auf ein Backblech legen und mit verquirltem Ei bestreichen. Dann ein Holzstäbchen auf den Teig legen, leicht andrücken und ebenfalls mit Ei bestreichen. Die zweite Hälfte Lebkuchen auf die erste legen und leicht andrücken. Die Lebkuchen nochmals mit Ei bestreichen und bei 200 Grad Celsius Ober- und Unterhitze 10 Minuten backen. Die Lollies auskühlen lassen und danach mit einer Glasur aus Staubzucker und Zitrone bestreichen. Dazu Staubzucker und Zitronensaft gut verrühren.

Tipp: Lebkuchen gemeinsam mit einem Stück Apfel in der Keksdose aufbewahren, so bleibt er schön weich.

Diese Lebkuchen-Lollies schmecken nicht nur kleinen Schleckermäulern. Foto: Birgit Scheibl/Salzburg Agrar MarketingDiese Lebkuchen-Lollies schmecken nicht nur kleinen Schleckermäulern. Foto: Birgit Scheibl/Salzburg Agrar Marketing

Butterkekse nach Uromas Rezept

Zutaten:

  • 125 Gramm Zucker
  • 125 Gramm zerlassene Butter
  • 125 Milliliter Milch
  • 1/4 Teelöffel Zimt, gemahlen
  • 375 Gramm Mehl

So geht’s:

Alle Zutaten, außer dem Mel, mit dem Handmixer verrühren. Dann nach und nach das Mehl hinzugeben und den Teig gut durchkneten. Entweder, mithilfe von Knethaken, oder einfach mit den Händen. Den Teig anschließend eine halbe Stunde kühl rasten lassen. Dann dünn ausrollen, nach Belieben Kekse ausstechen und bei 180 Grad Celsius Ober- und Unterhitze etwa zehn bis zwölf Minuten backen. Die ausgekühlten Kekse können nach Wunsch mit Zuckerguss, Schokolade, Nüssen, etc. verziert werden.

Diese feinen Butterkekse sind kinderleicht gebacken. Foto: Birgit Scheibl/ Salzburg Agrar Marketing Diese feinen Butterkekse sind kinderleicht gebacken. Foto: Birgit Scheibl/ Salzburg Agrar Marketing

Uromas Vanillekipferl

Zutaten:

  • 300 Gramm Mehl
  • 250 Gramm Butter
  • 100 Gramm Zucker
  • 150 Gramm geriebene Walnüsse
  • Staubzucker
  • Vanillezucker

So geht’s:

Mehl, Butter, Zucker und die geriebenen Walnüssen zu einem Mürbteig verkneten und über Nacht kühl rasten lassen. Daraus Kipferl formen und bei 180 Grad Celsius Ober- und Unterhitze goldgelb backen. Die warmen Kipferl in Staub- und Vanillezucker wälzen.

Tipp: Geduld lohnt sich! Kipferl erst einige Tage ziehen lassen und dann genießen.

Die leckeren Vanillekipferl brauchen ein paar Tage, um durchzuziehen. Foto: Birgit Scheibl/Salzburg Agrar Marketing Die leckeren Vanillekipferl brauchen ein paar Tage, um durchzuziehen. Foto: Birgit Scheibl/Salzburg Agrar Marketing

Sandspitzen

Zutaten:

  • 150 Gramm Butter, weich
  • 50 Gramm Staubzucker
  • 1 Esslöffel Vanillezucker
  • 5 Eidotter
  • 2 Eier
  • 250 Gramm Mehl
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • beliebig Erdbeermarmelade
  • 100 Gramm Kochschokolade
  • 50 Gramm Butter

So geht’s:

Butter, Zucker, Dotter, Eier und Vanillezucker schaumig rühren, anschließend Mehl und Backpulver untermischen. Die Masse in einen Spritzsack füllen und drei Zentimeter lange Spitzen auf ein mit Backpapier belegtes Blech spritzen. Im Backrohr bei 200 Grad Celsius etwa zehn Minuten lang backen, bis die Kekse hellbraun sind. Anschließend gut auskühlen lassen, derweil die Butter mit der Kochschokolade auf niedriger Hitze zu einer Glasur schmelzen. Jeweils zwei Kekse mit Marmelade zusammensetzen und zur Hälfte in die Schokoladenglasur tunken.

Tipp: Marmelade in einem Topf vor dem Aufstreichen etwas erhitzen, dann klebt sie besser.

Die Sandspitzen können mit oder ohne Marmelade gemacht werden. Foto: Birgit Scheibl/Salzburg Agrar Marketing Die Sandspitzen können mit oder ohne Marmelade gemacht werden. Foto: Birgit Scheibl/Salzburg Agrar Marketing

Nougatstangerl

Zutaten:

  • 225 Gramm Butter
  • 100 Gramm Staubzucker
  • 1 Esslöffel Vanillezucker
  • 3 Eidotter
  • 1/2 Teelöffel Zimt, gemahlen
  • 1 Esslöffel Rum (38 %)
  • 200 Gramm Mehl
  • 40 Gramm Kakao
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 125 Gramm geriebene Nüsse
  • beliebig Nougat
  • 30 Gramm Kokosfett
  • 150 Gramm Kochschokolade
  • beliebig Pistazien

So geht’s:

Butter mit Zucker, Vanillezucker, Dotter, Zimt und Rum vermischen. Mehl, Backpulver, Kakao und Nüsse gut vermengen und anschließend zum Buttergemisch geben, gut verrühren. Die Masse in einen Spritzbeutel füllen und vier Zentimeter lange Stangerl oder kleine runde Taler auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech spritzen. Dann bei 200 Grad Celsius Ober- und Unterhitze zehn Minuten backen. Immer zwei Kekse mit Marmelade oder geschmolzener Nougatmasse bestreichen und zusammenkleben. Kokosfett und Schokolade für die Glasur auf niedriger Hitze schmelzen, die Enden der Stangerl in Schokolade tauchen und nach Belieben mit Pistazien bestreuen.

Die Nougatstangerl schmecken gut mit Marmelade oder Nougat als Füllung. Foto: Birgit Scheibl/Salzburg Agrar Marketing Die Nougatstangerl schmecken gut mit Marmelade oder Nougat als Füllung. Foto: Birgit Scheibl/Salzburg Agrar Marketing ©

Omas Germbäckerei

Zutaten:

  • 400 Gramm Mehl
  • 100 Gramm Zucker
  • 250 Gramm Butter
  • 1 Würfel Germ
  • 3 Esslöffel Milch
  • etwas Zitronenschale unbehandelt, abgerieben
  • beliebig Ribiselmarmelade
  • beliebig Staubzucker

So geht’s:

Zuerst den Germ in Milch auflösen, dann mit Mehl, Zucker, Butter und Zitronenschale zu einem Mürbteig kneten. Diesen dann eine Stunde kühl rasten lassen. Anschließend den Teig ausrollen, kleine Kreise ausstechen, in die Mitte Ribiselmarmelade geben und mit einem zweiten Kreis abdecken. Die Ränder gut andrücken und nochmals nachstechen. Die Kekse dann bei 180 Grad Celsius goldgelb backen und noch heiß mit Staubzucker bestreuen.

Tipp: Die Germbäckerei sollte einige Tage liegen, dann ist sie perfekt mürbe.

Einfach und gut: Die Germbäckerei Foto: Birgit Scheibl/Salzburg Agrar Marketing Einfach und gut: Die Germbäckerei Foto: Birgit Scheibl/Salzburg Agrar Marketing ©

Spritzgebäck

Zutaten:

  • 440 Gramm Butter, weich
  • 160 Gramm Staubzucker
  • 1 Prise Salz
  • etwas Zitronenschale unbehandelt, abgerieben
  • 1 Esslöffel Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 600 Gramm Mehl
  • beliebig kandierte Kirschen
  • 150 Gramm Ribiselmarmelade
  • 300 Gramm Schokoladeglasur

So geht’s:

Zuallererst Butter mit Staubzucker gut flaumig rühren. Anschließend Eier, Vanillezucker, Zitronenschale und Salz unterrühren, zum Schluss das Mehl dazugeben. Die Masse in einen Spritzsack geben und in verschiedenen Formen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech dressieren. Wer will, kann die Kekse mit geviertelten kandierten Kirschen belegen. Dann bei 180 Grad Celsius etwa elf Minuten goldbraun backen. Dann auskühlen lassen. Die Kekse dann einzeln in Schokolade tauchen, oder jeweils zwei mit Ribiselmarmelade zusammensetzen.

Spritzgebäck kann tückisch sein, hier ist Geduld gefragt. Foto: Birgit Scheibl/Salzburg Agrar Marketing Spritzgebäck kann tückisch sein, hier ist Geduld gefragt. Foto: Birgit Scheibl/Salzburg Agrar Marketing ©

Gutes Gelingen!

Mehr Rezepte von Salzburgs Bäurinnen findet ihr unter “Salzburg Schmeckt”.

Leserreporter
Feedback


Aktuelle News

- Salzburger Quehenberger Logist... +++ - Köstendorf: Burschen vorm Kiff... +++ - Salzburg auf Kurs bei selbstge... +++ - Salzburg laut Greenpeace-Umfra... +++ - Koalition: Haslauer von Absage... +++ - Föhnsturm-Bilanz in Salzburg: ... +++ - E-Auto-Ladestationen und schne... +++ - Schädliches Babyspielzeug: Sec... +++ - Kinderspielzeug: Bei Kugelbahn... +++ - Nach Leichenfund in Mattsee: K... +++ - Schussattentat in Ungarn: Verl... +++ - Weihnachtsbaum-Vergleich: Prei... +++ - So geht die perfekte Rettungsg... +++ - Weiße Weihnachten 2017: So ste... +++ - Neue Krampuspass in Berndorf m... +++
3Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann.

noch 1000 Zeichen

HTML-Version von diesem Artikel