Richtiges Verhalten für Autofahrer bei Sturm

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Bei Sturm ist Autofahren besonders herausfordernd.
Bei Sturm ist Autofahren besonders herausfordernd. - © APA/dpa-Zentralbild/Jan Woitas
Mit Sturmtief “Friederike” erreichten am Mittwoch Sturmböen und Schnee auch Salzburg. Der Anhänger eines Lkw ist auf der L101 sogar umgeweht worden, auch im restlichen Österreich ist es zu Unfällen gekommen. Wie sollte man sich nun als Autofahrer bei starken Böen verhalten? Wir haben fünf Tipps für sicheres Autofahren bei Sturm für euch.

Sturmtief “Friederike” hat seine Spuren im Straßenverkehr hinterlassen. In Salzburg forderte der Sturm auf der Mattseer Landesstraße Tribut. Ein Lkw-Anhänger ist von einer Böe erfasst worden und kippte um. “Das Gefährlichste am Sturm sind die einzelnen Sturmböen. Diese sind nicht ersichtlich und oft völlig unerwartet da. Sehr schnell kann es passieren, dass dadurch Bäume auf die Fahrbahn stürzen oder Anhänger kippen”, erklärt Günther Frühwirth, Leiter des Fahrsicherheitszentrum in Straßwalchen (Flachgau).

Grundsätzlich sollte man bei Sturmwarnung unnötige Fahrten vermeiden. Ist das nicht möglich, rät der ARBÖ zu folgendem Verhalten:

Geschwindigkeit reduzieren: Fahrverhalten anpassen

Das Wichtigste beim Einsetzen von Sturm oder Sturmböen ist die sofortige Reduzierung der Geschwindigkeit. Durch erhöhte Geschwindigkeit steigt die Gefahr, dass das Kraftfahrzeug von der vorgesehenen Spur abgelenkt wird.

Beide Hände ans Lenkrad

Das Lenkrad gehört mit beiden Händen fest gehalten und die korrekte Sitzposition eingenommen. Dadurch hat man beim Fahren mehr Stabilität und kann das Fahrzeug beim Auftreffen einer Böe  mit voller Kraft in der Spur zu halten.

Augen auf die Umgebung

Um die Stärke eines Sturms besser einzuschätzen bzw. auch die Richtung des Windes erkennen zu können, ist es wichtig seine Umgebung zu beobachten. Dies ist wichtig, um vorausschauend fahren zu können und bei Gefahren, wie etwa umfallenden Bäumen oder Ähnliches richtig reagieren zu können.

Dachlasten beachten

Sollte man Dachlasten wie z.B.: Schiboxen oder Schiträger mitführen, dann unbedingt damit rechnen, dass der Wind eine größere Anpressfläche zur Verfügung hat. Dadurch kann es zu stärkeren Spurversetzungen kommen. Bei Sturm also möglichst ohne Dachlasten fahren. Zu vermeiden sind auch Überholmanöver. Hier kann leicht ein trügerisches Windloch, vor allem bei Überholvorgängen von Lkws, entstehen und häufig trifft einen danach die Böe mit voller Wucht.

Geschützte Bereiche aufsuchen

Sehr empfehlenswert ist es mit seinem Fahrzeug unverzüglich einen geschützten Bereich bei Parkplätzen oder Ähnlichem aufzusuchen und den Sturm abzuwarten. Oftmals dauern Stürme nicht allzu lange an und danach kann man die Fahrt sicher wieder aufnehmen.

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