RLW: Anif filetiert Altach nach allen Regeln der Kunst

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Anifs Marinko Sorda (li.) traf beim 7:1-Schützenfest gegen Altachs Amateure gleich doppelt.
Anifs Marinko Sorda (li.) traf beim 7:1-Schützenfest gegen Altachs Amateure gleich doppelt. - © Krugfoto
Salzburgs Westligisten zeigten nach der Schmach der Vorrunde die richtigen Reaktionen und feierten Schützenfeste. Anif überrollte Altachs Amateure auf fremden Terrain. Indes düpierte Seekirchen Wörgl mit 5:0, während Grödig und Wals-Grünau Derbysiege feiern konnten.




Denkbar schlecht startete Anif in das Spiel gegen Altachs Amateure. Akyildiz (7.) sorgte mit seinem elften Saisontreffer für den frühen Rückstand. Anif hat sich allerdings nicht aus der Ruhe bringen lassen und brillierte in der Folge auf ganzer Linie.

Anifer Offensiv-Maschinerie läuft

In den letzten Spielen wurde Anifs mangelnde Chancenverwertung teilweise bestraft. Gegen die spielstarken Altacher holte sich die Hofer-Elf das Selbstvertrauen wieder zurück und drehte den Rückstand in ein fulminantes und verdientes 1:7 um. “Wir haben immer an uns geglaubt und uns den Frust von der Seele geschossen”, sagte Hödl in einem vereinseigenen Facebook-Video. Hödl und Sorda verbuchten jeweils einen Doppelpack, zudem netzten Prötsch, Greil und Joker Stadlmann ein.

Hofer avanciert zum Altach-Schreck

Ob Anif-Coach Thomas Hofer in der Altacher Cashpoint-Arena ein gern gesehener Gast ist? Wenn man sich seine Bilanz gegen die Vorarlberger ansieht, wohl kaum. In den letzten zwölf Duellen ging jedes Mal der Erfolgstrainer als Sieger vom Platz, drei Mal davon bei seinem Gastspiel mit der Salzburger Austria. Mit einem Torverhältnis von 44:8 kann man Hofer als einen wahren Altach-Schreck bezeichnen. “Eine beeindruckende Bilanz. Es scheint, als ob uns Altach einfach liegt, auch wenn sich viele Vereine wie St. Johann und Grünau heuer sehr schwer getan haben”, sagte Hofer gegenüber SALZBURG24.

Grödig zeigt in St. Johann seine Klasse

“Da sind zwei Welten aufeinander geprallt”, resümierte St. Johann-Trainer Ernst Lottermoser nach der 3:0-Niederlage gegen Tabellenführer Grödig. Koita und Wallner machten in Hälfte Eins alles klar. Jukic, der erneut als Wallner-Ersatz reinkam, fixierte nach einem Tormannfehler den Endstand. Grödig-Coach Andreas Fötschl sah die Partie als “sehr souveränen Auftritt” seiner Mannschaft. Lottermoser stößt weniger die Niederlage, sondern der nicht vollzogene Spielabbruch wegen der Regenmassen am Platz sauer auf: “In der 70. Minute hätte das Spiel abgebrochen werden müssen. Ich bereue, dass wir nicht abgetreten sind”, ärgerte er sich über Schiedsrichter Thomas Hochstaffl, der seiner Meinung für den Schaden am Platz aufkommen sollte. “Die Geldstrafe bei einem Abtreten wäre geringer gewesen, als der entstandene Schaden am Rasen”, wütete Lottermoser. Laut Lottermoser warf Hochstaffl den Pongauern vor, dass sie wegen dem 2:0-Rückstand einen Spielabbruch erzwingen wollten.

Seekirchen feiert Schützenfest

Das 1:6 in Dornbirn hinterließ in Seekirchen Spuren. Die Schriebl-Elf brannte auf Wiedergutmachung und rehabilitierte sich gegen Wörgl mit einem Kantersieg. Nur zu Beginn strahlten die Gäste Gefahr aus, danach sorgten die Flachgauer für klare Verhältnisse. Kopleder schoß Seekirchen mit seinem fünften Saisontreffer auf die Siegesstraße, ehe Löw und Kopleders Doppelpack die Entscheidung herbeiführten. In der Schlussphase schlug die Stunde der Joker: Obermüller und Pagitsch machten das 5:0-Schützenfest perfekt.

Patrick Scheibenhofer (grün) war neben seinen zwei Tor-Vorbereitungen von Pinzgau (blau) nicht zu halten./Krugfoto Grünaus Patrick Scheibenhofer (grün) war neben seinen zwei Tor-Vorbereitungen gegen Pinzgau (blau) nicht zu halten./Krugfoto ©

Wals-Grünau schnuppert an Westliga-Höhenluft

Die Bilanz von Aufsteiger Wals-Grünau kann sich sehen lassen: aus sechs Runden wurden vier Siege eingefahren, Rang drei lautet die Belohnung für das Auftreten der Aigner-Boys. “Wir sind verdient da oben. Momentan ist es ein Traum den Jungs zuzuschauen”, strahlte Aigner. Den Klassenunterschied bekam Schlusslicht Pinzgau beim 4:0-Sieg der Walser klar zu spüren. Zwar fiel das 0:1 aus einem Tandari-Eigentor, doch Scheibenhofer rechtfertigte seinen Startplatz mit zwei Assists, bediente Peter und Pichler ideal. Den Schlusspunkt setzte Joker Schindl mit dem 4:0. “Ich habe 18 Spieler, die ich alle ohne Bauchweh in der Startelf bringen kann”, freut sich Aigner über den Konkurrenzkampf.

Regionalliga West: 6. Runde

  • SV Seekirchen : SV Wörgl 5:0 (1:0)
  • Altach Amat. : USK Anif 1:7 (1:3)
  • FC Eurotours Kitzbühel : SC Schwaz 0:0 (0:0)
  • FC Wacker Innsbruck II : Alberschwende 1:1 (1:1)
  • TSV McDonald´s St. Johann : SV Grödig 0:3 (0:2)
  • VfB Hohenems : FC Mohren Dornbirn 1913 2:0 (0:0)
  • FC Kufstein : FC Hard 7:1 (2:0)
  • SV Wals-Grünau : FC Pinzgau Saalfelden 4:0 (1:0)

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