RLW: Erste Siege für Anif und Grödig

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Petrit Nika (re.) leitete den ersten vollen Erfolg für Grödig ein.
Petrit Nika (re.) leitete den ersten vollen Erfolg für Grödig ein. - © Krugfoto
Aufatmen in Anif. Der Meister fuhr in Kufstein mit viel Bauchweh den ersten Sieg ein. Genau wie Grödig beim Salzburg-Derby gegen Wals-Grünau in der dritten Westliga-Runde. St. Johann erteilte indes Bischofshofen eine Lehrstunde.




Anif hat das Siegen also doch nicht verlernt. Auch wenn in Kufstein das Glück und der Schiedsrichter maßgeblichen Anteil am 2:1-Sieg hatten. Aber alles der Reihe nach.

Anif gerät ins Hintertreffen

Mit zwei Niederlagen und dem letzten Rang fehlte dem Meister gegen die bislang ungeschlagenen Tiroler das Selbstvertrauen. Kufstein startete gut und war überlegen. Nachdem Anif-Keeper Zankl mit Weberbauer zusammenstoß, sprang dem Goalie der Ball wieder aus der Hand. Weberbauer konnte sich nur mehr mit einem Foul helfen, aus dem ein Elfmeter entstand und Treichl die Tiroler Führung erzielte.

Meister nützt blutiges K.o.

In Minute 33 schlug Sorda beim Ausgleich nach einem bösen Zusammenprall Kapital. Kufsteins Keeper Tauber und Karayün krachten mit dem Kopf zusammen. Nachdem beide blutüberströmt zu Boden gingen, ließ der Schiedsrichter zum Ärger der Tiroler weiterspielen – Sorda stand goldrichtig und glich aus. “Wir mussten beide Spieler austauschen. Normal muss die Szene abgepfiffen werden”, ärgerte sich Kufstein-Trainer Markus Duftner im Gespräch mit S24.

Und dan kam es, wie es kommen musste. Anif-Kapitän Zia erzielte – nachdem Kufstein ein vermeintlich reguläres Tor aberkannt wurde – per Elfmeter das 2:1. “Im Endspurt hatten wir auch noch Glück, da prallte der Ball in einer Aktion zwei Mal auf die Innenstange”, erklärte Hofer. Bereits am Mittwoch gegen Seekirchen kann der Meister beweisen, ob die Trendwende endgültig eingeleitet wurde, oder der Sieg nur eine Eintagsfliege war.

Es geht also doch: Marinko Sorda (Mite) glich mit seinem ersten Saisontor gegen Kufstein aus./Krugfoto Es geht also doch: Marinko Sorda (Mitte) glich mit seinem ersten Saisontor gegen Kufstein aus./Krugfoto/Archivbild ©

Standpauke beflügelt Grödig

Groß war der Unterschied im Duell zwischen Grödig und Wals-Grünau am Freitag nicht. Auch ohne “echten” Stürmer waren die Walser in Abschnitt eins das bessere Team. Die Grünauer suchten ihr Heil bei ruhenden Bällen, vorne wirbelte Innenverteidiger Piljanovic – wenn auch ohne Erfolg – gefährlich herum. Erst als Grödig nach einem Solo von Aygün und dessen Flanke auf Nika (62.) in Führung gehen konnte, verlor die junge Aigner-Elf den Glauben. “Erst die Standpauke in der Pause weckte mein Team auf. Davor war Grünau besser”, gestand Grödig-Trainer Mario Messner.

Da Grünau aus ihren Eckbällen und unzähligen Freistößen nichts Zählbares einfuhren konnte, schnappte sich Grödig mit dem 2:0 durch Hölzl (90.+1) in der Nachspielzeit den ersten Saisonsieg. “Für uns war es wieder ein Schritt nach vorne – auch wenn wir verloren haben”, erklärte Aigner, der nach der Wiedergenesung von Resch am Mittwoch gegen Reichenau eine Alternative mehr zur Verfügung hat.

Im Pongau-Derby ließ St. Johann auswärts in Bischofshofen die Muskeln spielen und bleibt mit einem 3:0-Sieg die Nummer eins in der Region.

Regionalliga West: 3. Runde

  • Reichenau SVG : Altach Amat. 1:2 (1:1)
  • SV Wörgl : VfB Hohenems 3:0 (1:0)
  • SC Schwaz : FC Kitzbühel 0:1 (0:0)
  • SV Grödig : SV Wals-Grünau 2:0 (0:0)
  • Bischofshofen 1933 : TSV St. Johann 0:3 (0:0)
  • FC Kufstein : USK Anif 1:2 (1:1)
  • FC Langenegg : SV Seekirchen -:- (-:-)
  • FC Dornbirn 1913 : FC Pinzgau Saalfelden -:- (-:-)

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