RLW: Grödig mausert sich zum Spielerlieferanten

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Julian Feiser (li.) wechselt von Grödig aus der Regionalliga West zum SAK (Daniel Berger/re.) in die Salzburger Liga
Julian Feiser (li.) wechselt von Grödig aus der Regionalliga West zum SAK (Daniel Berger/re.) in die Salzburger Liga - © Krugfoto
Ex-Bundesligist Grödig steht nach wahrscheinlichen Aufstiegsverzicht vor dem Spielerausverkauf. Nach Goalgetter Mersudin Jukic, Tormanntrainer Oliver Scheucher folgt am Montag mit Julian Feiser der dritte im Bunde, den es in die Salzburger Liga zum SAK 1914 zieht.




Den Beginn machte Goalgetter Mersudin Jukic, als er Anfang November Westligist Grödig in Richtung SAK verließ. Ihm folgte Ende Dezember Tormanntrainer Oliver Scheucher. Möglich gemacht hat es beim Stadtclub der neue Präsident Christian Schwaiger.

SAK will Aufstieg in die Regionalliga West

Die Nonntaler kämpfen gerade in der Salzburger Liga gegen den Fall in die Fünftklassigkeit und rüsten gehörig auf. Nachdem die Blau-gelben nach zwölf Jahren mit Schwaiger wieder einen Präsidenten präsentieren konnten, wollen die Städter im nächsten Jahr um den Aufstieg in die Westliga spielen. “Wir werden drei neue Spieler holen und wollen die Saison im oberen Tabellenmittelfeld abschließen”, gab der sportlicher Leiter Walter Larionows im SALZBURG24-Gespräch die Zielsetzung vor.

Feiser soll hinter Jukic kurbeln

Nachdem der 37. Salzburger Stier am Sonntag mit Anif als Sieger und SAK als Drittplatzierter über die Bühne ging, schnappte sich Schwaiger mit Feiser die dritte Säule der Grödiger. Der Wirbelwind wird bis zum Sommer zunächst leihweise kommen. “Wir sind von seinem Potential überzeugt. Er soll hinter Jukic kurbeln uns einen Platz im oberen Mittelfeld bescheren“, sagte der Unternehmer, der ihn in der kommenden Saison endgültig rauskaufen will.

Signalwirkung an Salzburger Fußballlandschaft

Mit der Verpflichtung von Jukic setzten die Nonntaler ein Signal an die Salzburger Fußball-Landschaft setzen. “Es soll als eine Botschaft für die Attraktivität des Vereins dienen”, sagte Walter Larionows, sportlicher Leiter der Städter. Kevin Winkler (Spittal/Kärntner Liga) und Lukas Keßler (Bayern Liga) kamen bereits gemeinsam mit Jukic und vervollständigen die Kaderplanung der Nonntaler. “Sollte sich noch wer anbieten, können wir darüber reden, aber wir haben Larionows Wunschspieler bereits alle an Bord geholt“, fügte Schwaiger an.

Omerovic und Öttl vor dem Absprung

Grödig hingegen droht noch weitere Leistungsträger zu verlieren. Austria Salzburg hat Resul Omerovic auf der Wunschliste. “Es hat Gespräche mit ihm gegeben. Ich kenne sein Potential und er ist absolut interessant für uns. Ob es zum Wechsel kommt, ist noch fraglich“, sagte Austria-Coach Christian Schaider. Der Deutsche Matthias Öttl, der beim Stier nicht für den Ex-Bundesligisten auflief, hat laut S24-Informationen ein Angebot von Wacker Burghausen (Regionalliga Bayern) vorliegen.

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