RLW: Grödig präsentiert erste Neuzugänge

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Patrit Nika (li.) und Patrick Schober (re.) wechseln von Straßwalchen nach Grödig.
Patrit Nika (li.) und Patrick Schober (re.) wechseln von Straßwalchen nach Grödig. - © Krugfoto
Mit Petrit Nika und Patrick Schober lotst Westliga-Vizemeister Grödig zwei vielversprechende Talente an den Untersberg. Trainer Mario Messner verrät im exklusiven Gespräch mit SALZBURG24, was er sich von den Verstärkungen erwartet.




Straßwalchens Nika führt mit 27 Volltreffern die Schützenliste der Salzburger Liga an und heuert nach drei erfolgreichen Saisonen in der Westliga an.

Nika entscheidet sich gegen Anif und Wals-Grünau

Die Begehrlichkeiten weckte der Vollblutstürmer mit insgesamt 98 Toren in der vierthöchsten Spielklasse schon länger. Vergangenes Jahr zog er trotz eines Angebots von Seekirchen den Verbleib bei der Kalhammer-Elf vor. Die Entwicklung und Stabilisierung der gezeigten Leistungen stand dabei im Vordergrund. Dazu kam, dass er mit Kalhammer einen Mentor sowie Freund als Trainer gefunden hat. Heuer klopften Wals-Grünau und Meister Anif beim 24-jährigen Deutschen an. “Er ist ein junger und hungriger Spieler, der im Sturm sowie auf der Außenbahn einsetzbar ist”, war Grödig-Coach Mario Messner nach Spiel-Beobachtungen auf Anhieb begeistert.

Nach dem Abgang von zahlreichen Leistungsträgern wie Robert Strobl, Markus Berger und Elias Kircher (alle SAK), sowie Resul Omerovic, Eyüp Erdogan, Umberto Gruber und Markus Wimpissinger (alle Austria Salzburg), soll Nika die Offensive beim Westligisten beleben.

Petrit Nika (Mitte) wird am Sommer in Grödig auf Torjagd gehen. /Krugfoto Petrit Nika (Mitte) wird am Sommer in Grödig auf Torjagd gehen. /Krugfoto ©

Schober sieht Zukunft bei Vizemeister Grödig

Ihm folgt Mittelfeldakteur Patrick Schober. Der vielseitig einsetzbare Lehramttudent (Sport und Geographie) wagt mit 23 Jahren ebenso den Sprung in eine höhere Liga. “Ich will einen Stammplatz ergattern und zum Führungsspieler in der Regionalliga reifen. Mit der Infrastruktur und den Ambitionen war Grödig der richtige Verein für mich”, erklärt Schober, der ebenso bei Neumarkt, Austria Salzburg, Vöcklamarkt und Seekirchen auf der Wunschliste stand. Die Erwartungen will Messner bei seinen Neuzugängen nicht zu hoch ansetzen. “Das Wichtigste ist, dass sie einen unbändigen Willen zeigen. Die Entwicklung bei solchen Talenten hängt stark von den Führungsspielern ab, die wir im Kader haben werden”, sagte Messner.

Welche Routiniers ihm erhalten bleiben, wird erst nach der Rückkehr von Manager Christian Haas, der in den USA weilt, am Donnerstag feststehen.

Seinen nächsten Entwicklungsschritt sieht Patrick Schober (Mitte) bei Grödig in der Regionalliga West. /Krugfoto Seinen nächsten Entwicklungsschritt sieht Patrick Schober (Mitte) bei Grödig in der Regionalliga West. /Krugfoto ©

Messner: “Titel wäre möglich gewesen”

Die Enttäuschung über die knappe 0:1-Heimniederlage und dem Anifer Meistertitel im eigenen Stadion war bei Grödig am Sonntag groß. “Wenn wir mit dem Trainerteam ein ganzes Jahr Zeit für die Entwicklung gehabt hätten, dann wären wir Meister geworden”, sagte Messner, der den Vizemeistertitel als Platz des ersten Verlierers sieht.

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