Roboter im Haushalt werden von Österreichern nur teilweise akzeptiert

Im Umgang mit Robotern scheiden sich die Geister (Symbolbild).
Im Umgang mit Robotern scheiden sich die Geister (Symbolbild). - © AFP/Alain Jocard/Archiv
Der Einsatz von Robotern für Haushaltsarbeiten wird von den Österreichern nur teilweise akzeptiert. Auch die Verwendung von Sprachassistenten ist noch sehr rar.

So lautete das am Freitag veröffentlichte Ergebnis einer Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstitutes IMAS unter 1.019 Personen ab 16 Jahren im Juni und Juli.

Roboter: Zustimmung abhängig von Aufgaben

Demnach würden 51 Prozent das Staubsaugen, 48 Prozent des Rasenmähen und 45 Prozent überhaupt die Gartenarbeit “sehr gerne” oder zumindest “eher gerne” den Maschinen überlassen. Die Anteile der Befürworter waren bei diesen Tätigkeiten jeweils höher als jene der ablehnenden Befragten. Bei bestimmten Tätigkeiten überwogen aber jene, die sie “eher ungerne” oder sogar “sehr ungerne” von Robotern erledigen lassen würden: Beim Fensterputzen betrug ihr Anteil 56 Prozent, beim Aufpassen auf die Kinder und beim Bügeln jeweils 53 Prozent, beim Kochen 51 Prozent und Einkaufen 48 Prozent. Für das von der Maschine gesteuerte Autofahren war das Verhältnis ausgewogen – mit jeweils 43 Prozent Befürwortern und Gegnern.

sprachassistenten

Vor allem Junge verwenden Sprachassistenten

Die Meinungsforscher fragten auch nach Sprachassistenten. Demnach waren sie 63 Prozent der Gesamtbevölkerung bekannt und von 18 Prozent wurden sie auch verwendet. Personen zwischen 16 und 33 Jahren sowie jene mit höherer Bildung waren unter den Nutzern überdurchschnittlich vertreten. Besonderes Potenzial hat die Sprachsteuerung im Auto beim Telefonieren und bei der Bedienung des Navigationsgerätes. Auch das Erinnern an persönliche Termine, das Abspielen von Musik und das Abfragen von Wettervorhersagen sowie von Informationen aus Suchmaschinen per Sprachassistenten war für die Befragten in der Zukunft “sehr” oder “eher wahrscheinlich”. Skeptisch waren sie bezüglich eines Einsatzes von derartigen Geräten für die Online-Reservierung eines Tisches im Restaurant oder einen Online-Einkauf.

(APA)

Leserreporter
Feedback


Aktuelle News

- Viel Polizei, aber kein "Ausna... +++ - EU- Gipfel: Das posten die Sta... +++ - So nehmen die Salzburger den E... +++ - LIVE: Bieranstich zur Rupertik... +++ - 600 Salzburgerinnen wagen Spru... +++ - Sommer endet turbulent: Temper... +++ - "Salzburg privat" sammelt 35.0... +++ - EU-Gipfel: "Solidarisches Salz... +++ - Österreichische Tierärztekamme... +++ - Der Salzburger EU-Gipfel in de... +++ - Lenkerin kommt in Fuschl von S... +++ - EU-Gipfel in Salzburg: Alle Er... +++ - Mann stürzt am Postalmkletters... +++ - Heikle Rettung eines Bergsteig... +++ - Hunderte Teilnehmer bei "Marsc... +++
0Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann.

noch 1000 Zeichen