Rockhouse: Die Highlights im Dezember

Das Salzburger Rockhouse holt am 19. Dezember Clueso ins Republic.
Das Salzburger Rockhouse holt am 19. Dezember Clueso ins Republic. - © Rockhouse
Das Jahr neigt sich dem Ende zu, das ist aber noch lange kein Grund für das Salzburger Rockhouse, einen Gang zurück zu schalten. Auch im Dezember stehen wieder Top-Acts auf der Bühne im Kapuzinerberg.

12. Dezember: Simon McBride bei Blue Monday

Simon McBride, der auf dem besten Weg ist, der nächste Blues-Gitarren-Held aus Irland -in den Fußstapfen von Rory Gallagher und Gary Moore- zu werden, hat nicht nur unzweifelhaft immenses künstlerisches Potenzial, was sein Gitarrenspiel angeht, sondern auch eine tolle Stimme und ein schreiberisches Talent für eingängige Hooklines und großartige Melodien. Das neue Album heißt “Crossing The Line”.

14. Dezember: Moop Mama

Seit sieben Jahren verbinden Moop Mama die Kunst des Geschichtenerzählens mit einem einzigartigen Sound aus Bläsern, Beats und Rap: “Urban Brass”. Das hat ihnen den Ruf eines wahren Bühnen-Spektakels eingebracht. Jan Delay, Deichkind, Fettes Brot, alles Fans. Nun haben Moop Mama ihr drittes Album aufgenommen. Mit “M.O.O.P.topia” finden sie als Band endgültig zu sich – und erschaffen in ihren Songs einen möglichen Ort aus Ideen und Melodie.

15. Dezember: Grossstadtgeflüster

Grossstadtgeflüster sind wieder mal ungefragt zurück.
Eigentlich riechen die ungünstig gealterten berufjugendlichen Dödels von Grossstadtgeflüster
schon nach Verwesung, tun aber so, als wäre es der Schweiß harter Arbeit an der nun erschienenen „Ich boykottiere dich-Episode 2“. Fünf liebevoll, aus reinster Seide gesponnene Songs, die sich gewaschen haben.

17. Dezember: Granada

Bald spielt´s Granada. Effi hatte schon länger die Idee, ein österreichisches Projekt zu machen, das seine musikalischen Alleinstellungsmerkmale mit verschiedensten Elementen verbindet. Rock a la The Strokes oder The Hives hört man raus, dann wieder ein wenig Balkan a la Shantel, dann wieder eine Tuba, die an Songs von STS erinnert, dazu eine urtypisch österreichische Quetschn. Österreich wartet seit Jahren auf frische österreichische Musik, Granada hat die Chance, 20 Jahre nach dem Hoch des Austropops wieder neue Akzente für heimische Musik zu setzen.

19. Dezemer: Clueso im Republic

Es ist Spätsommer 2015, als Clueso von seiner Deutschland-Tour nachhause kommt und spürt, es ist nichts mehr, wie es vor der Reise war. Er fühlt sich erschöpft und aufgewühlt zugleich. Wie ferngesteuert läuft er in den Proberaum und wirft die Reisetasche in die Ecke. Er nimmt seine Gitarre, spielt ein paar Akkorde und schreit das, was in ihm arbeitet, heraus: „Was soll ich tun, wenn ich´s so seh? Ich kann den Wind nicht ändern, nur die Segel drehen…Vor, zurück, zur Seite, ran – herzlich willkommen! Neuanfang.“

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