Rodel-Legende Armin Zöggeler beendete Karriere

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Der Südtiroler nimmt Abschied und wird Trainer
Der Südtiroler nimmt Abschied und wird Trainer
Einer der erfolgreichsten Rodler aller Zeiten hat seine Karriere beendet. Der Südtiroler Armin Zöggeler gab seinen Rücktritt am Dienstag in Mailand bekannt. “Schon nach Olympia hat mir mein Instinkt gesagt, dass das der richtige Zeitpunkt ist”, erklärte der 40-Jährige. In Sotschi hatte er Bronze geholt – und damit als erster Sportler bei sechs aufeinanderfolgenden Winterspielen eine Medaille.


Zöggeler rodelte in seiner mehr als 20-jährigen Karriere unter anderem zu sechs Weltmeistertiteln im Einzel, zehn Gesamtweltcuptriumphen und 57 Weltcupsiegen – allesamt Rekorde in seiner Sportart. Bei Olympia holte der Ausnahmeathlet 2002 und 2006 jeweils Gold. Dazu kamen einmal Silber und dreimal Bronze. Seine erste Olympiamedaille holte Zöggeler 1994 in Lillehammer unmittelbar hinter seinem langjährigen Tiroler Weggefährten Markus Prock.

Der Carabinieri und Familienvater aus Völlan in der Nähe von Meran, der ob seines Erfolgshungers auch “der Kannibale” genannt wurde, will dem Rodelsport als Trainer erhalten bleiben. “Ich habe viele Ziele, aber jetzt denke ich daran, eine Mannschaft aufzubauen, die bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen Medaillen gewinnt”, erklärte Zöggeler bei einer Pressekonferenz des italienischen Verbandes.

Schon nach seinem dritten Platz in Sotschi hatte er durchblicken lassen, seine Laufbahn wohl kaum noch einmal zu verlängern. “Ich wollte aber zu 100 Prozent sicher sein, dass das nicht nur aus der Emotion herauskam”, begründete Zöggeler das Zuwarten über den Sommer. Neuer Hoffnungsträger der Italiener ist der 21-jährige Dominik Fischnaller, der im Vorjahr sein erstes Weltcuprennen gewonnen hat.

Die neue Weltcup-Saison beginnt am letzten November-Wochenende in Innsbruck-Igls. Dabei werden auch die erfolgreichsten österreichischen Rodler der jüngeren Vergangenheit verabschiedet. Die Doppel-Olympiasieger Andreas und Wolfgang Linger, die ihre Karriere im Doppelsitzer nach Olympia-Silber in Sotschi beendet haben, werden außer Konkurrenz noch einen Lauf auf ihrer Heimbahn absolvieren.

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