Der Rodelausflug endete für den Salzburger schwer verletzt im Krankenhaus. - © BRK
Der Verletzte lag mit schweren Becken- und Bauchverletzungen im Wald, die Retter konnten ihn nicht gleich finden. Auch ein Suchflug mit einem Hubschrauber war ergebnislos.
Der Salzburger kam bei der Abfahrt von der Moaralm mit seinem Holzschlitten von der Rodelbahn ab. Er stürzt über eine Böschung und prallte gegen einen Baum. Der Verunglückte konnte per Handy einen Notruf absetzen, sodass sich mehrere Bergwachten mit Fahrzeugen in Bewegung setzten und der Hubschrauber startete.
Die Suche mit dem Helikopter blieb aber erfolglos, obwohl der Mann über Handy-Funk-Zusammenschaltung der Leitstelle angeben konnte, ob sich der Hubschrauber nähert oder entfernt. Gerade als sich eines der Einsatzfahrzeuge im Schnee festgefahren hatte, hörten die Bergretter plötzlich jemanden im Wald schreien und eilten dem Verletzten sogleich zu Hilfe, so die Aussendung.
Ein Notarzt leistete in der Folge an Ort und Stelle Erstversorgung. Danach wurde der Salzburger mit dem Geländeauto ins Tal gebracht und mit dem Hubschrauber zum Salzburger Unfallkrankenhaus geflogen.