Rote Panda-Bärin in Wien-Schönbrunn hat Partner und bald mehr Platz

Die Rote Panda-Bärin “Mahalia” im Wiener Tiergarten Schönbrunn hat wieder einen Partner und bekommt mehr Platz. Weil in dieser Woche der Umbau der Anlage startet, ist das Weibchen in der Vorwoche in ein Ausweichquartier umgezogen. Dort wartete laut einer Aussendung des Zoos vom Montag ein neuer Lebensgefährte auf sie: das Männchen “Manjul”, das Ende März von einem italienischen Zoo nach Wien kam.


“Manjul” lebte bisher im Parco Faunistico La Torbiera. Dass er nach Wien übersiedelte, lag an einer Empfehlung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms, wie Eveline Dungl, die zuständige zoologische Abteilungsleiterin des Schönbrunner Tiergartens erläuterte. Dem Männchen sollte ein mehrmaliges Übersiedeln erspart werden, daher zog es direkt ins Ausweichquartier ein. “Manjul” ist knapp zwei Jahre alt. Sein nepalesischer Name bedeutet “der Hübsche”.

Die Rote Panda-Bärin “Mahalia” im Wiener Tiergarten Schönbrunn hat wieder einen Partner./APA/TIERGARTEN SCHÖNBRUNN/DANIEL ZUPANC ©

Mehr Platz für die Roten Pandas

Die Tiere bekommen in ihrem Stammgehege unterdessen durch einen kleinen Trick mehr Bewegungsfreiheit. “Ein Teil des derzeit gepflasterten Besucherweges wird künftig den Tieren zur Verfügung stehen. Dadurch vergrößert sich ihr bisher 102 Quadratmeter umfassendes Gehege um 64 Quadratmeter”, sagte Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.

Rote Pandas, die im östlichen Himalaya-Gebiet und Südwesten Chinas zuhause sind, schätzen im Sommer schattige Plätze und klettern gerne. “Im Zuge der Vergrößerung der Anlage dürfen sich die Tiere auch über mehr Bepflanzung freuen. Zusätzlich wird das bestehende Klettergerüst erweitert”, so Dungl. Rund 50.000 Euro investiert der Tiergarten in die Baumaßnahmen.

(APA)

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