Rund 70 Tote bei Kämpfen von Stammesgruppen im Südsudan

Bei bewaffneten Kämpfen zweier Stammesgruppen sind im Südsudan mindestens 70 Menschen ums Leben gekommen. Weitere 80 Menschen seien bei den Gefechten im zentralen Bundesstaat Lakes verletzt worden, erklärte der örtliche Informationsminister, James Riak Deng, am Donnerstag. Am Mittwoch waren die Behörden noch von 22 Toten und etwa 15 Verletzten ausgegangen.

Bei den Kämpfen der beiden Clans von der Volksgruppe der Dinka, die womöglich mit Viehdiebstahl zusammen hingen, kamen demnach auch zahlreiche Maschinenpistolen zum Einsatz. Gewaltsame Viehdiebstähle sind in dem ostafrikanischen Land nicht ungewöhnlich, sie haben häufig auch ethnische Hintergründe.

Nach Jahrzehnten verschiedener Konflikte sind Bauern im Südsudan häufig mit Maschinenpistolen bewaffnet. Rivalitäten können leicht eskalieren. Zudem herrscht in dem ölreichen Staat seit Ende 2013 ein Bürgerkrieg. Zehntausende sind ums Leben gekommen, etwa vier Millionen Südsudanesen sind vor der Gewalt geflohen.

(APA/dpa)

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