Salzburg auf Kurs bei selbstgesteckten Klima- und Energiezielen

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Schwaiger (mitte links) und Rössler sehen sich auf gutem Weg.
Schwaiger (mitte links) und Rössler sehen sich auf gutem Weg. - © Land Salzburg
Salzburg hat sich mit dem Masterplan Klima + Energie 2020 enge Umweltziele gesetzt. Nun wurde Bilanz gezogen. Man ist auf gutem Weg, ein paar große Baustellen gibt es trotzdem noch.

Zwei ambitionierte Ziele hat sich das Land Salzburg in seinem Masterplan Klima und Energie bis zum Jahr 2020 gesetzt: Die Treibhausgase um 30 Prozent (bezogen auf das Jahr 2005) zu reduzieren sowie den Anteil erneuerbarer Energie am Gesamtenergieverbrauch auf 50 Prozent zu heben. Mit der Veröffentlichung des Zwischenberichtes können Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Rössler und Landesrat Josef Schwaiger am Dienstag eine positive Bilanz ziehen.

Auf gutem Weg zu Zielen für 2020

“Bei den erneuerbaren Energieträgern liegt das Land mittlerweile bei 48,5 Prozent, das ist ein hervorragender Wert. Und auch wenn die letzten zu schaffenden Prozente die schwierigsten sind, werden wir das Ziel erreichen”, so Rössler und Schwaiger via Aussendung vom Land Salzburg. “Auch beim Ausstoß von Treibhausgasen hat das Land wesentliche Fortschritte gemacht. Diese sind um knapp 19 Prozent zurückgegangen, wenn die positive Entwicklung anhält werden die 30 Prozent zu erreichen sein.”

Die Erfolge im Klimaschutz und bei der Energiewende sind vielen Maßnahmen geschuldet, aber auch den Partnern, die das Land bei der Umsetzung unterstützen: Haus der Natur, Jungk-Bibliothek, St. Virgil, Universität Salzburg, SALK und Salzburg AG, sowie die Stadt Salzburg (Smart City), das Salzburger Institut für Raumordnung (SIR) und andere.

Wo es noch was zu tun gibt

Bei einem Netzwerktreffen im Hauptzelt des Winterfests wurden jüngst die Fortschritte besprochen und Erfahrungen mit konkreten Projekten ausgetauscht. Nicht alle Projekte sind realisiert worden (Stichwort Geothermie), nicht in allen Bereichen sind die Emissionen rückläufig (Stichwort Verkehr). Die Zwischenevaluierung zeigt aber eine messbare Wirkung der Maßnahmen, es geht deutlich in die richtige Richtung. In einem Impulsvortrag von Professor Herbert Lechner von der Österreichischen Energieagentur unterstrich dieser die zukünftige Bedeutung von Strom für die Energieversorgung und die Bedeutung von Effizienzmaßnahmen.

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