Salzburg bekommt 2025 neues Traumazentrum

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Das Traumazentrum soll bis 2025 stehen.,
Das Traumazentrum soll bis 2025 stehen., - © LMZ/Neumayr/SB
Bis 2025 soll Salzburg ein Traumazentrum bekommen. Nach intensiver und langwieriger Arbeit an der geplanten Kooperation zwischen den Salzburger Landesklinken und dem Unfallkrankenhaus haben Spitalsreferent Christian Stöckl (ÖVP), SALK-Geschäftsführer Paul Sungler und AUVA-Obmann Anton Ofner die entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet.

Ziel ist es, das Unfallkrankenhaus der AUVA und die Universitätsklinik für Orthopädie und Traumatologie des Landeskrankenhauses Salzburg im Jahr 2025 zu einem Traumazentrum am Standort des Landeskrankenhauses zusammenzuführen. “Damit wird die für die Unfallversorgung auf Spitzenniveau erforderliche fach- und klinikübergreifende Zusammenarbeit gewährleistet. Die Kooperation ist vor allem aus medizinischen Gründen notwendig. Zudem ist sie auch ein positives Reformbeispiel mit einer langfristig verbesserten Wirtschaftlichkeit”, betont Stöckl bei der Unterzeichnung.

Traumazentrum mit 200 Betten und Ambulanz

Geplant sind 200 stationäre Betten, eine Ambulanz, ein tagesklinischer Bereich und eine zentrale Notaufnahme. Die bisherigen Standorte für die notärztliche Versorgung sollen ebenfalls zusammengelegt werden. Situiert werden soll das Traumazentrum im sogenannten Haus A (Chirurgie West) des Landeskrankenhauses.

Wirtschaftliche Einsparungen

“Die Kooperation ist ein entscheidender Schritt für eine traumatologische Versorgung der Salzburger Bevölkerung an einem Ort. Sie sichert eine optimale Versorgung von polytraumatisierten Patienten und schafft jenes überregionale Traumazentrum, welches ich mir zu Beginn meiner Tätigkeit als SALK-Geschäftsführer als eines meiner zentralen Ziele gesteckt hatte”, erklärt Sungler. Mit der Zusammenlegung würden sich darüber hinaus medizinische und organisatorische Synergien ergeben: “Die Zusammenführung der Klinikgastronomie, der Aufbereitung und Sterilisation der medizintechnischen Instrumente und Geräte, der Logistik, wie auch der Wegfall von manchen Doppelstrukturen wie Portier, technische Dienste ergeben auch ein deutliches wirtschaftliches Einsparungspotential”, ist Sungler überzeugt.

AUVA-Obmann Anton Ofner: “Moderne Traumaversorgung braucht moderne Strukturen – nicht nur innerhalb der AUVA, sondern vor allem trägerübergreifend. Ich denke, dass uns mit der Zusammenarbeit mit dem LKH Salzburg hier ein echter Meilenstein gelungen ist. Im neuen Traumazentrum Salzburg kann das spezielle Wissen der AUVA und ihrer Mitarbeiter bestmöglich eingesetzt werden.”

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