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Salzburg-Coach Moniz warnte Soriano: “Druck wird groß sein”

Bei besten Bedingungen haben Salzburgs Fußballer im Trainingslager von Belek die Arbeit aufgenommen. Bei besten Bedingungen haben Salzburgs Fußballer im Trainingslager von Belek die Arbeit aufgenommen. - © Red Bull/GEPA
Bei besten Bedingungen haben Salzburgs Fußballer im Trainingslager von Belek die Arbeit aufgenommen. “Es ist schon zu viel des Luxus”, meinte Trainer Ricardo Moniz, der wegen der Transfergespräche mit Barcelona-B-Stürmer Jonathan Soriano erst am Donnerstag, einen Tag nach der Mannschaft, im Trainingslager eingetroffen war.

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Die Neuverpflichtung – die Unterschrift soll nur noch ein Formalakt sein – wird am Montag in der Türkei erwartet und darf auf keinen Starbonus zählen. “Ich habe ihm gesagt, dass der Druck groß sein wird”, erklärte Moniz.

Soriano ist jetzt ein Bulle

Soriano ist seit Freitagnachmittag endgültig ein Salzburger. Der spanische Stürmer absolvierte die medizinischen Tests in Salzburg zur allgemeinen Zufriedenheit, erwies sich dabei als topfit, gaben die “Bullen” in einer Aussendung bekannt. Soriano kehrte noch am Freitagabend nach Barcelona zurück und wird am Montag zu seinem neuen Club ins Trainingslager nach Belek stoßen.

Moniz: “Einer, der Tore machen kann”

“Er ist einer, der Tore machen kann. Das ist wichtig, weil Alan im Frühjahr nicht mehr einsatzfähig sein wird”, sagte Moniz, stellte dem Mittelstürmer mit dem prominenten sportlichen Hintergrund aber keinen Freibrief aus. “Ich habe ihm gesagt, dass der Druck sehr groß sein wird”, spielte er auf die Konkurrenz mit dem Brasilianer Leonardo und Stefan Maierhofer an. “Es kann auch sein, dass ich mit allen drei spiele. Letztendlich entscheidet die aktuelle Form”, betonte Moniz.

Keine Sorgen bereiten dem Niederländer jedenfalls die Trainingsbedingungen in Belek. “Der Rasen ist in einem Traumzustand”, schwärmte er über die direkt neben dem Hotel gelegenen Plätze. Dort möchte er vor allem an zwei Dingen arbeiten: “Ich will das Defensivverhalten und die Kompaktheit verbessern.” Nur so seien die anvisierten Ziele auch erreichbar: “Wir wollen jedes Spiel gewinnen und in allen drei Bewerben erfolgreich sein.”

Roman Wallner kann bleiben

Nochmals betonte er, dass Stürmer Roman Wallner in Salzburg bleiben könne. Der Steirer wird angesichts einer bescheidenen Einsatzbilanz im Herbst nicht zuletzt mit Red Bull Leipzig in Verbindung gebracht. “Von mir aus muss er nicht weg von hier. Ich habe großen Respekt vor ihm, weil ich immer mit ihm rechnen konnte”, so Moniz. “Aber letztendlich zählt Red Bull als Gesamtorganisation und was für ihn das Beste ist.”

Mit dem Ex-Rieder Oliver Glasner sieht sich Moniz indes auch abseits des Feldes mit neuen Gesichtern konfrontiert. “Er steht zwischen (Geschäftsführer) Peter Vogl und mir und ist für mich ein verlängerter Arm. Wir müssen eine möglichst kurze Linie haben”, sagte Moniz. “Er arbeitet sehr akribisch, und ich schätze ihn sehr, denn er war ein Mannschaftsspieler.” (APA)



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