Salzburg erhöht Kulturbudget um 1,2 Mio. Euro

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Nach der Budgetklausur der Salzburger Landesregierung in der Vorwoche legte Kulturlandesrat Heinrich Schellhorn (Grüne) am Montag detaillierte Zahlen des Kulturbudgets vor. Das Budget des Referates “Kunstförderung, Kulturbetriebe und Kulturrecht” werde im Jahr 2015 rücklagenbereinigt um 1,2 Millionen Euro auf insgesamt 15,5 Millionen Euro erhöht, erklärte Schellhorn in einer Aussendung.


“Kunst und Kultur bleiben der Markenkern Salzburgs und werden gestärkt”, freute sich der Landesrat. Wie schon im Budget 2014 blieben die Mittel für alle kulturellen Einrichtungen in Salzburg gesichert. “Es gibt viele Verbesserungen und keine Verschlechterung.”

Die zum Teil seit mehreren Jahren nicht erfolgten Anpassungen an gestiegene Kosten können laut Schellhorn mit dem Budget 2015 für viele Kulturveranstalter und Kulturstätten wieder erfolgen. Für Valorisierungen stünden 411.000 Euro bereit. 288.000 Euro davon seien nach mehrjährigem Einfrieren der Förderungen für das Landestheater notwendig.

Mit insgesamt 89.000 Euro seien reale Erhöhungen von Förderungen möglich – genannt wurden der Fotohof, das Keltenmuseum Hallein, die Lungauer Kulturvereinigung und das Filmkulturzentrum DAS Kino. 290.000 Euro gehen in zusätzlich notwendige Investitionen und Abfertigungen, beispielsweise für das Orchesterhaus in Salzburg-Nonntal, das Mozarteum-Orchester, die alte Probebühne in der Pfarre St. Elisabeth und das Rockhouse in der Stadt Salzburg.

Mit den zusätzlichen Mitteln seien auch zeitgenössische Kunst-Initiativen in den Bezirken gesichert, erläuterte Schellhorn. Durch die erstmalige Eingliederung des bisher getrennten Budgets der “Kulturellen Sonderprojekte” würden ab sofort Doppelgleisigkeiten bei der Förderung von Kulturveranstaltern beseitigt werden. Das bringe Einsparungen in der Verwaltung und Vereinfachungen bei den Veranstaltern, erklärte der Landesrat. Die Volkskultur bekommt um 250.000 Euro mehr.

Schellhorn ist insgesamt für ein Budget von rund 30 Millionen Euro verantwortlich. Darin enthalten sind auch die Ausgaben für die Museen (10,6 Mio. Euro), die Osterfestspiele (297.300 Euro) und die Internationale Sommerakademie für bildende Kunst (794.500 Euro).

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