Capitals holten EBEL-Tabellenführung von Salzburg zurück

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Die roten Bullen mühten sich zu einem Sieg gegen Innsbruck.
Die roten Bullen mühten sich zu einem Sieg gegen Innsbruck. - © Red Bull/GEPA
Die Vienna Capitals haben in der 21. Runde wieder die Führung in der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) übernommen. Denn die Wiener punkteten mit einem 3:2-Sieg in Szekesfehervar voll, während der bisherige Leader Salzburg sich daheim gegen Innsbruck zu einem 4:3-Sieg nach Verlängerung mühte. Das drittplatzierte Linz feierte einen 4:3-Heimsieg gegen Znojmo – aber ohne Zuhilfenahme einer “Overtime”.

Leicht hatten es jedoch auch die Caps nicht, Sofron (28.) und Beauregard (38.) hatten Fehervar 2:0 in Front gebracht. Doch nur 25 Sekunden nach dem zweiten Gegentreffer erzielte Tessier das Anschlusstor der Gäste (39.), zwei Sekunden vor Drittelende gelang Pollastrone im Powerplay gar der Ausgleich. In Überzahl fiel auch das Siegestor, Tessier war rund viereinhalb Minuten vor Spielende zum zweiten Mal erfolgreich.

Salzburg im Schlussdrittel 1:3 hinten

Salzburg war Mitte des Schlussdrittels bereits 1:3 in Rückstand gelegen, letztlich gelang Hughes aber 44 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit noch der Ausgleich. Goalie Bernhard Starkbaum hatte da zwecks numerischer Überlegenheit gerade 23 Sekunden vorher das Eis verlassen. Flood besorgte schließlich nach 5:40 Minuten von Abschnitt vier das zweite Salzburger 4:3 nach Verlängerung in Folge nach dem in Dornbirn.

Liegt Salzburg einen Zähler hinter den Capitals, hat Linz einen weiteren Zähler Rückstand. In einer ausgeglichenen Partie gingen die Oberösterreicher zweimal in Front, gerieten vor der letzten Pause aber erstmals in Rückstand. Oberkofler sorgte freilich für den abermaligen Gleichstand (47.) und Broda ließ die knapp 5.000 Zuschauer in der Linzer Keine-Sorgen-Arena über einen vollen Erfolg jubeln.

Schwache Kärntner Vereine

Keine großen Leistungen boten die Kärntner Vereine. Beim achtplatzierten KAC reichte es allerdings zu einem 5:2-Heimsieg gegen schwache Dornbirner. Die Vorarlberger schwächten sich durch etliche Strafen selbst, doch die Klagenfurter nutzten nur ein einziges Powerplay. Nach einem 2:2 nach zwei Dritteln zeigte der KAC im Finish zumindest Effizienz, Hundertpfund (50.), Neal (58.) und Hurtubise (60.) fixierten den klaren Erfolg.

Damit zog der Rekordmeister in der Tabelle am nun punktgleichen Lokalrivalen VSV vorbei. Die Villacher waren beim 0:4 daheim gegen HCB Südtirol völlig von der Rolle. Bernard (11.), ein Doppelschlag von Ried binnen 169 Sekunden (22.,25.) und Palmieri (40.) machten alles klar. Im Finish verwalteten die viertplatzierten Bozener ihren klaren Erfolg und setzten ihre Siegesserie fort.

Im Abendspiel feierte Ljubljana mit einem 3:2 nach Verlängerung gegen die Graz 99ers seinen in 21 Runden erst fünften Saisonerfolg. Die Steirer hatten eine 1:0-Führung im zweiten Drittel mit zwei Gegentoren aus der Hand gegeben, erreichten aber immerhin die Verlängerung. Bei diesem einen Punkt blieb es jedoch, ebenso wie in der Tabelle bei Platz sechs. Die Laibacher sind weiter abgeschlagenes Schlusslicht.

(APA)

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