Salzburg hielt Rennen in Pick Round offen

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Beide Seiten schenkten sich nichts.
Beide Seiten schenkten sich nichts. - © GEPA/Red Bull
Red Bull Salzburg hat sich in der sechsten Runde der Pick Round der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) im Kampf um Platz eins zurückgemeldet. Die Salzburger revanchierten sich am Freitag mit einem 4:2-Auswärtssieg bei Tabellenführer Vienna Capitals für die Niederlage zwei Tage zuvor. Salzburg rückte auf einen Punkt an den amtierenden Meister heran.

In Wien sahen die 5.700 Zuseher ein rasantes Spiel, in dem die Salzburger Gäste von Beginn an frischer wirkten. Martin Stajnoch brachte die Salzburger in der neunten Minute in Überzahl in Führung. Kurz nach Beginn des zweiten Drittels erhöhte Robert Schremp zum 2:0 (24.). Die Capitals glichen beinahe postwendend innerhalb von 38 Sekunden aus. Brandon Buck und Taylor Vause brachten die Wiener zurück ins Spiel (28.,29.).

Spiel mit Emotion und vielen Strafen

Im Schlussabschnitt entglitt den zuweilen kleinlich agierenden Schiedsrichtern die Partie ein wenig, viele Strafen waren die Folge. In doppelter Überzahl besorgte Mario Huber nach rund 42 Minuten die Vorentscheidung, ehe Ryan Duncan Sekunden vor Schluss mit einem Schuss ins leere Tor den Endstand fixierte.

„Heute gab es viel Emotion auf beiden Seiten. Aber wir haben vieles verbessert im Vergleich zum letzten Spiel. Das Unterzahlspiel war gut, besonders auch am Ende, als es hektisch wurde. Wir haben die Zweikämpfe besser angenommen, kaum Konter zugelassen und haben mit Leidenschaft gespielt. Wir freuen uns natürlich über diesen Sieg und wollen jetzt am Sonntag gegen Zagreb zuhause nachlegen“, sagte Salzburg-Coach Greg Poss

Wer noch in die Play-offs einziehen dürfte

Die Black Wings Linz setzten sich zu Hause mit 4:2 gegen Innsbruck durch und sicherten sich damit aller Voraussicht den letzten “Pick”. Als Dritter fehlen den Oberösterreichern zwar fünf Punkte auf die Wiener, auf den viertplatzierten KAC (4:2 in Zagreb) hat man aber schon sechs Punkte Vorsprung.

In der Qualifikationsrunde scheint eine Vorentscheidung gefallen. Dornbirn kann wohl schon fix für die Play-offs planen. Die Vorarlberger haben nach einem 5:4-Sieg gegen die Graz 99ers vier Spiele vor Schluss bereits sieben Punkte Vorsprung auf den dritten Platz, der aktuell von Fehervar gehalten wird.

Die Grazer, bei denen Mario Lamoureux bei seinem EBEL-Comeback mit einem Hattrick glänzte, halten nach der sechsten Niederlage weiter bei den vier Bonuspunkten, die sie in die Qualifikationsrunde mitgenommen hatten und können die Saison damit wohl endgültig abhaken.

Einen Rückschlag im Kampf um die Play-offs musste der VSV hinnehmen. Die Villacher unterlagen in Bozen 2:5 und rutschten auf den vierten Platz ab, allerdings liegt man nur zwei Punkte hinter den zweitplatzierten Südtirolern auf Rang vier.

(APA/S24)

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