Salzburg in Rumänien gefordert

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Fußball-Meister Red Bull Salzburg will den Schwung der vergangenen Woche auch in die Europa League mitnehmen. Die Salzburger benötigen am Donnerstag (21.05 Uhr MESZ/live ORF eins) bei Rumäniens Vizemeister Astra Giurgiu Punktezuwachs, um als Favorit in Gruppe D nicht früh ins Hintertreffen zu geraten.

Zum Auftakt waren die Bullen nicht über ein 2:2 zu Hause gegen Celtic Glasgow hinausgekommen.

Salzburg will Punkte zurückholen

“Es ist erst das zweite Gruppenspiel, danach ist nicht alles vorbei. Trotzdem geht es für uns darum, die vielleicht zwei verlorenen Punkte vom Auftakt zurückzuholen”, erklärte Salzburg-Trainer Adi Hütter vor der Abreise. “Es ist ein wichtiges Auswärtsspiel gegen einen schwierigen Gegner. Giurgiu ist vielleicht die unbekannteste Mannschaft in dieser Gruppe. Aber sie haben ein starkes Kollektiv, das ohne viel Schnörkel nach vorne spielt.”

Hinteregger wieder dabei

Die Personalsituation in der Salzburger Abwehr hat sich etwas entspannt. Der in der Liga gesperrte Martin Hinteregger kehrt in die Innenverteidigung zurück. Dazu bestiegen am Mittwoch auch die wegen muskulären Problemen fraglichen Außenverteidiger Peter Ankersen, Andreas Ulmer und Christian Schwegler den Flieger nach Bukarest. Routinier Franz Schiemer dagegen musste wegen fehlender Spielpraxis zu Hause bleiben.

Ankersen, Ulmer und Schwegler trainierten am Mittwochvormittag voll mit. “Das erleichtert mir die Aufgabe bei der Aufstellung und gibt mir neue Alternativen”, sagte Hütter. Sollte Not am Mann sein, könnte erneut Jungteamspieler Valentino Lazaro als Außenverteidiger aushelfen. Ulmer meldete sich zu 100 Prozent fit. “Einfach wird es sicher nicht. In der Offensive sind sie gefährlich”, sagte der Linksverteidiger über den Gegner.

Hütter: “Schwung mitnehmen”

Die Salzburger scheinen ihren jüngsten Negativlauf nach dem Aus in der Champions-League-Qualifikation gegen Malmö überwunden zu haben. Nach einem 12:1 im Cup beim Wiener Sportklub gab es am Sonntag ein 2:1 im Ligaschlager bei Rapid. “Natürlich wollen wir den Schwung der letzten beiden Spiele mitnehmen und auch gegen Astra drei Punkte holen”, versicherte Hütter.

 

Trainer Adi Hütter will den Schwung der letzten beiden Spiele mitnehmen. (c) Red Bull /GEPA Trainer Adi Hütter will den Schwung der letzten beiden Spiele mitnehmen. (c) Red Bull /GEPA ©

Astra nicht zu unterschätzen

Das erste Gruppenspiel bei Dinamo Zagreb hatte Astra klar mit 1:5 verloren. In der Liga erreichte der rumänische Cupsieger zuletzt aber ein torloses Remis bei Steaua Bukarest. Wie Salzburg auf den WAC fehlen auch Giurgiu drei Punkte auf den Spitzenreiter. “Auch wenn der Gegner vom Namen her wenig bekannt und nicht optimal in die Gruppenphase gestartet ist, müssen wir sehr konzentriert zu Werke gehen”, betonte Hütter.

Die Bullen sind gewarnt, verfügt Astra dank der Düngermillionen von Präsident Ioan Niculae doch über einen gut besetzten Kader. Nicht weniger als zwölf Legionäre stehen im Aufgebot. Dazu kommen angeführt von Kapitän und Spielmacher Constantin Budescu drei rumänische Teamspieler. Im EL-Play-off eliminierte Astra überraschend Olympique Lyon. Einem 2:1-Sieg in Frankreich folgte zu Hause ein 0:1. (APA)

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