Salzburg muss im Youth-League-Kracher gegen Porto bestehen

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Mit starken Leistungen in der Youth League sicherte sich Salzburgs Dominik Szoboszlai (li.) einen Profi-Vertrag.
Mit starken Leistungen in der Youth League sicherte sich Salzburgs Dominik Szoboszlai (li.) einen Profi-Vertrag. - © GEPA/Red Bull
Im Zuge des Achtelfinales matchen sich die Salzburger im Play-off der UEFA Youth League am Mittwoch (14 Uhr) gegen den FC Porto. Der Titelverteidiger ist vom “Tiki-Taka” der Portugiesen gewarnt, will dennoch ewigen Bewerbsrekord ausbauen.

Nach dem erfolgreichen Abschneiden im Play-off der UEFA Youth League gegen Sporting Lissabon wartet nun auf die Mannschaft von Gerhard Struber die nächste schwere Aufgabe aus Portugal.

Salzburg brennt auf 15. Sieg in Folge

Die Jungbullen matchen sich im Zuge des Achtelfinales mit dem FC Porto, müssen somit erstmals im Frühjahr in diesem Bewerb – ausgenommen das Final-Foul in Nyon im Vorjahr – auswärts ran. Aber dass Gorzel und Co. auch auswärts gut performen, zeigt die beeindruckende Serie von 14 Siegen am Stück – davon konnten auch alle sechs Auswärtsspiele klar gewonnen werden. Was gleichzeitig auch den Rekord in der Youth League bedeutet.

Struber: “Porto ist ein harter Brocken”

Der FC Porto schaffte es die letzten Jahre zwei Mal ins Viertelfinale, wo jeweils Endstation war. In der letzten Spielzeit mussten sich die Portugiesen dem FC Barcelona, dem späteren Halbfinalgegner des FC Red Bull Salzburg, geschlagen geben. “Porto ist nicht nur eine sehr talentierte, sondern auch schon eine sehr reife Mannschaft und meiner Meinung nach über Sporting Lissabon zu stellen. Ein sehr robustes Team, das in seiner Spielweise sehr variabel agieren kann. Die Art und Weise, wie die Portugiesen ihre Gruppe dominiert haben, spricht für sich. Sie beweisen Woche für Woche, welche Qualität sie haben. Ein harter Brocken, auf den wir uns wieder gezielt und sorgfältig vorbereiten werden”, sagte Trainer Gerhard Struber, der vor dem Kurzpassspiel “Tiki-Taka” gewarnt ist.

Matteo Meisl, Nicolas Meister und Romano Schmid (v.l.n.r.) haben am Salzburger Flughafen vor dem Abflug sichtlich Spaß. GEPA/Red Bull Matteo Meisl, Nicolas Meister und Romano Schmid (v.l.n.r.) haben am Salzburger Flughafen vor dem Abflug sichtlich Spaß. GEPA/Red Bull ©

Profis schnappen Kapitän Meisl weg

Die Salzburger müssen im Achtelfinale gegen den FC Porto auf ihren Kapitän Luca Meisl, der im erweiterten Aufgebot des FC Red Bull Salzburg für die UEFA Europa League (LIVETICKER ab 21 Uhr) steht, verzichten. Hingegen steht Mahamadou Dembele nach seiner abgesessenen Sperre wieder zur Verfügung. Im Mittelpunkt wird erneut Führungsspieler Dominik Szoboszlai, der mit sechs Torvorlagen bester Assistgeber in der UEFA Youth League ist, stehen. Der Mannschaft rund um Nico Gorzel gelangen in fünf Partien 16 Treffer (3,2 Tore im Schnitt). Porto hält nach sechs Spielen bei 15 Torerfolgen (2,5 im Schnitt). Während die Portugiesen durchschnittlich 1,17 Gegentore pro Spiel kassierten, blieb der FC Red Bull Salzburg mit 0,8 doch deutlich unter einem Gegentor.

Salzburgs Weg ins Achtelfinale

  • K.-o.-Runde 1 gegen FC Girondins de Bordeaux: Gesamtscore; 5:0
  • K.-o.-Runde 2 gegen AC Sparta Praha: Gesamtscore; 6:2
  • Play-off gegen Sporting Clube de Portugal: 5:2

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