Niederlagen für Rapid und Austria in EL

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Salzburg stand knapp vor dem Sieg
Salzburg stand knapp vor dem Sieg - © APA
Einen desaströsen Spieltag haben Österreichs Vertreter in der Europa League erlebt. Zunächst brachte sich Salzburg wegen mangelnder Effizienz um die letzte Aufstiegschance und kam bei Krasnodar nur zu einem 1:1. Danach musste auch Rapid vorzeitig die Hoffnungen auf den Aufstieg begraben. Die Hütteldorfer verloren in Genk 0:1. Bangen muss die Austria nach einem 1:2 gegen Astra Giurgiu.

Den Auftakt der Pleiten- Pech- und Pannenserie machte Meister Salzburg in Krasnodar. Dort lagen die Gäste dank Munas Dabbur (37.), der erstmals in zwei Pflichtspielen en suite traf, lange Zeit in Führung. Fjodor Smolow machte kurz vor dem Ende (85.) alle Hoffnungen der Mozartstädter zunichte. Nur mit einem Sieg hätte Salzburgs Chance auf den Aufstieg in die K.o.-Phase weiter gelebt. Damit muss Österreichs Double-Gewinner den Traum begraben, als erstes Team in der achtjährigen EL-Geschichte nach drei Niederlagen in den ersten drei Partien noch den Aufstieg zu schaffen.

Danach folgte der Auftritt der beiden Wiener Klubs. Doch für die gab es noch weniger zu holen. Die Austria war gegen Astra Giurgiu aus Rumänien lange Zeit dominant und ging durch Lukas Rotpuller (57.) mit 1:0 in Führung. Doch die Hausherren im Happel-Stadion kassierten in Unterzahl (ab 65.) noch zwei späte Treffer (79., 88./Elfer). Im abschließenden Spiel in Pilsen am 8. Dezember muss die Austria nun gewinnen und zugleich auf ein Remis bzw. eine Niederlage Astras im Heimspiel gegen die AS Roma hoffen. Den Italienern ist Platz eins nicht mehr zu nehmen.

Um seine Aufstiegschancen brachte sich Rapid im Parallelspiel. Die Hütteldorfer verloren im fünften und vorletzten Spiel auswärts gegen KRC Genk 0:1 und liegen damit in der Gruppe F vier Zähler hinter den Belgiern und Athletic Bilbao, das mit einem 3:2 gegen Sassuolo auch weiter ist, zurück.

Coach Damir Canadi kassierte damit auch in seinem zweiten Pflichtspiel auf der Rapid-Bank nach dem 1:2 in der Liga gegen Meister Salzburg am Sonntag eine Niederlage. Überraschend hatte der Ex-Altach-Trainer auf eine Dreierkette gesetzt, die in der Defensive zur Fünferkette wird. Das bei Altach regelmäßig praktizierte System brachte etwas mehr Stabilität als zuletzt, der entscheidende Gegentreffer durch Nikos Karelis (11.) konnte aber nicht verhindert werden. Im abschließenden Gruppenspiel geht es für die Wiener nun gegen Bilbao nur noch um den unbedeutenden Gruppenrang drei sowie Punkte für die UEFA-Fünf-Jahreswertung.

(APA)

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