Salzburg scheitert im EBEL-Finale: Die Stimmen zum Spiel

Seine Mannschaft scheiterte: Salzburg-Trainer Greg Poss.
Seine Mannschaft scheiterte: Salzburg-Trainer Greg Poss. - © APA/EXPA/JFK
Red Bull Salzburg musste sich am Freitagabend im siebenten und entscheidenden Spiel der Finalserie (“best of seven”) gegen den HCB Südtirol zu Hause mit 2:3 (0:2,0:1,2:0) geschlagen geben. Wir haben die Stimmen zum Spiel für euch.


Greg Poss (Salzburg-Trainer): “Wir haben eine sehr gute Saison gespielt, aber so grausam ist Sport. Der Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ist manchmal gering. Aber wir sind zumindest in eine Position gekommen, die Meisterschaft zu gewinnen. Viele andere Mannschaften hätten das auch gewollt. Wir haben elf Überzahlspiele nicht getroffen. Das war eine unserer Stärken über die Saison, dann nicht mehr. Statt in Führung zu gehen laufen wir plötzlich einem 0:3 nach. Wir hätten heute zu viel Glück gebraucht, um das Spiel zu gewinnen. Bozen war kein großer Außenseiter, sie haben schon eine sehr gute Mannschaft. Sie waren die bessere Mannschaft. Bozen hat verdient gewonnen.”

Matthias Trattnig (Salzburg-Kapitän): “Sie sind schnell in Führung gegangen. Wenn sie mal vorne sind, sind sie schwer zu schlagen. Es ist sich um ein Tor nicht ausgegangen, da kann man gratulieren. Wir spielen gerne in die Ecke, aber das Tor ist nicht in der Ecke. Also ist es schwer zu gewinnen. Ich bin oft ganz oben gestanden, heute nicht. Wir müssen es analysieren, dann geht es weiter. Ich bin Österreicher und stolz, österreichischer Meister zu sein, aber das war vor einigen Wochen und zählt heute gar nichts.”

Peter Hochkofler (Salzburg-Spieler/stammt aus Bozen): “Gratulation an Bozen. Wir haben heute nicht unsere Leistung gezeigt von Anfang an. Es war zwar ausgeglichen die ganze Serie. Ich glaube aber trotzdem, das hat sich Bozen verdient. Bozen ist nicht irgendeine Mannschaft. Sie haben sehr, sehr gut dagegengehalten. Es war schwierig, was soll ich sagen?”

Kai Suikkanen (Bozen-Trainer): “Es fühlt sich großartig an. Ich kann gar nicht sagen, wie sehr. Wir verdienen das wirklich. Dieses Team ist von ganz unten gekommen, aber die Spieler haben alle ein Riesenherz. Diesen Titel vergesse ich mein ganzes Leben nicht.”

Luca Frigo (Bozen-Torschütze zum 0:3): “Wir haben eine Supertruppe, es ist unglaublich. Der Coach hat eine guten Job gemacht und uns immer am Boden gehalten. Er ist ein cooler typ, immer positiv, er schreit nie. Heute gibt es eine Riesenparty.”

Dieter Knoll (Geschäftsführender Vorstand Bozen): “Ich habe früher gerne Märchen gelesen als kleiner Bub. Das war heuer wieder eines, das keiner besser schreiben hätte können. Wir waren ja fast nicht qualifiziert, waren damals (am letzten Spieltag der Zwischenrunde/Anm.) im ersten Drittel 0:3 hinten. Wir haben die drei besten Mannschaften Österreichs rausgeworfen. Man sieht, dass Geld alleine lange nichts heißt. Bei uns steht das Team im Vordergrund. Die Mannschaft steht zusammen und kämpft zusammen, das ist der Grund für unseren Sieg – obwohl Klagenfurt, Wien und Salzburg individuell besser zusammengesetzt waren.”

(APA)

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