Salzburg-Trainer Pierre Pagé ärgerte sich zurecht über das Foul gegen Puschnik. - © RedBull/Gepa
Die Red Bulls starteten optimal in die Partie, Daniel Welser traf in der fünften Minute, nur 24 Sekunden später legte Brent Aubin nach.
Im Mitteldrittel kämpften sich die Slowenen zurück, kamen dank zweier Tore von John Hughes auf 2:2. Die Salzburger legten eines nach und kämpften sich mit 5:3 in die Pause.
Brutales Foul an Puschnik
Dass Matt Higgins noch auf 4:7 verkürzte und damit auch den Endstand markierte, war dann aber nebensächlich, als der Slowene Andrej Hebar wenig später in voller Verletzungsabsicht den Salzburger Kevin Puschnik von hinten mit dem Schläger mehrere Schläge auf Kopf und Hals versetzte. Salzburgs Head Coach Pierre Pagé war zu Recht außer sich: “Das ist kriminell, dafür gehst du in Kanada ins Gefängnis. Hoffentlich hat sich Kevin nichts Ernsthaftes zugezogen, er hätte ihm das Genick brechen können”, und forderte eine Sperre für den Rest der Saison. Kevin Puschnik konnte nach einigen Minuten das Eis allein verlassen, wurde aber zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.
Eishockey Bundesliga, 20. Runde:EC Red Bull Salzburg - Olimpija Ljubljana 7:4 (2:0, 3:3, 2:1) Tore: Welser (5., 31., 37.), Aubin (5.), Regier (30./PP1), Latusa (43./PP1), Duncan (45./UZ1); bzw. Hughes (24.,29./UZ1), Pance (36./PP1), Higgins (51.); Zuschauer: 2800; SR: Veit.