SALZBURG24-Jahreshoroskop: Das bringen die Sterne für 2017

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Die Salzburger Astrologin Daniela Hruschka blickt für uns in die Sterne.
Die Salzburger Astrologin Daniela Hruschka blickt für uns in die Sterne. - © Astro-Coach/Facebook
Mit 2016 haben wir das anstrengende und aufreibende Mars-Jahr verabschiedet und lassen uns bis Ende dieses Jahres von der Sonne leiten. 2017 wird aus astrologischer Sicht leichter, klarer und bringt endlich Antworten auf viele Fragen. Gemeinsam mit der Salzburger Astrologin Daniela Hruschka haben wir das Jahreshoroskop ganz genau unter die Lupe genommen.




Ich besuche Daniela Hruschka in ihrem kleinen Büro in der Franz-Josef-Straße in der Stadt Salzburg. Es ist hell eingerichtet und mit vielen Details, wie Edelsteinen und Sternenbildern dekoriert. „Wie wird das Jahr 2017?“, frage ich ganz gespannt. Hruschka – seit 15 Jahren Astrologin – strahlt mich an, seufzt und meint: „Es wird besser.“ „Besser als 2016? Das kann eigentlich nicht schwer sein“, denke ich mir und möchte das dann doch ganz genau wissen…

Zu Besuch bei Astrologin Daniela Hruschka/Hruschka Zu Besuch bei Astrologin Daniela Hruschka/Hruschka ©

Aber, was ist Astrologie eigentlich?

Astrologie geht davon aus, dass jedes Lebewesen und jeder Gegenstand in Schwingung ist und von den Positionen und Bewegungen der Planeten und Sterne beeinflusst wird. Diese Art der Sterndeutung geht bis auf die vorchristliche Zeit in Babylonien und Ägypten zurück. Die Astrologie gilt als Ursprung der mathematischen Erfassung des Sternenhimmels, also der Astronomie.

Astrologie im Römischen Reich verboten

Mit der Erhebung des Christentums zur Staatsreligion im Römischen Reich (380) wurde die Astrologie zunächst bekämpft und ins Abseits gestellt. Erst im späten Mittelalter gewann sie wieder mehr und mehr an Bedeutung und galt schließlich von der Renaissance weg bis zum 17. Jahrhundert als anerkannte Wissenschaft. In der Zeit der Aufklärung verloren die Intellektuellen das Interesse an den Sternen. Rund um 1900 wurde dieses dann wieder entdeckt. Und seit der New-Age-Bewegung in den späten 1960-Jahren gewinnt die Astrologie vor allem im Westen immer mehr an Popularität.

„Astrologie als das sehen, was sie kann“

„Ich möchte, dass die Astrologie als das gesehen wird, was sie ist und was sie kann“, sagt Hruschka, während sie in ihre Sternenkarte blickt. „Was kann sie denn? Uns die Zukunft voraussagen?“ „Nein, das kann sie nicht – und wenn, dann nur bedingt“, erklärt Hruschka. „Von der Metaebene betrachtet, hilft sie uns große Veränderungen oder Grundstimmungen, die wir alle spüren und mitgekommen, zu beschreiben und zu verstehen. Für den Einzelnen kann sie zum Beispiel schwierige Entscheidungen erleichtern oder neue Wege eröffnen.“

2017 bring Klarheit

Im vom Mars dominierten Jahr 2016 standen die Planeten Uranus und Pluto in Spannung. „Das bringt immer Veränderungen und Auslösungen mit sich – und wir alle haben das letztes Jahr gemerkt, im Großen wie im Kleinen.“ 2017 wird das nun anders, verspricht Hruschka. Das neue Jahr steht im Zeichen der Sonne und soll uns viele Antworten auf Fragen und somit mehr Klarheit bringen. Für viele von uns könnte es sogar ein Jahr im Zeichen der Selbstfindung werden. Dafür spricht etwa auch die Konstellation von Neptun in Fische, die die Gesellschaft mit viel Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft versorgt. Und Venus, Merkur und Co. sorgen für diverse Abwechslungen. „In der Gesellschaft kristallisieren sich 2017 zwei Gruppen ganz stark heraus: Zum einen wird es jene geben, die sich wieder mehr mit Schönem umgeben wollen und nichts mehr Negatives hören und mitbekommen wollen. Auf der anderen Seite werden auch die Rebellen präsenter, die den Druck fast nicht aushalten und sich zu Ausbrüchen hinreißen lassen“, so Hruschka.

Daniela Hruschka in ihrem Büro./SALZBURG24/Schuchter Daniela Hruschka in ihrem Büro./SALZBURG24/Schuchter ©

Weiterhin wenig Diplomatie

Die 2016 stark ausgeprägte negative Konstellation – der Saturn im Schützen – bleibt auch dieses Jahr. Während der Schütze für Weite, Optimismus, offenes Gedankengut und Loyalität steht, will der Saturn strukturieren und einschränken. Die Spannungen sind vorprogrammiert. „Wie willst du etwas strukturieren, das eigentlich Weite will?“, fragt Hruschka. Dementsprechend müssen wir auch 2017 weiterhin auf diplomatische Lösungen und Umsetzungen – sei es in der Politik oder der Gesellschaft – warten, meint die Astrologin. Erst wenn Saturn in den Steinbock geht, und das ist Ende 2017/Anfang 2018, werde sich diese Spannung in Luft auflösen.

2017 steht das Positive im Vordergrund

Zusammengefasst: Aus astrologischer Sicht wird 2017 ein Jahr mit vielen aufregenden Veränderungen, neuem Schwung und Tatendrang. Die gefühlte Spaltung in der Gesellschaft bleibt auch weiterhin bedingt durch den Saturn im Schützen bestehen. Diplomatische Lösungen lassen sich auch weiterhin nur sehr schwer finden. Die anderen Planeten, vor allem aber die Sonne, helfen 2017 dabei, die Leichtigkeit und das Positive in den Vordergrund zu stellen.

„Das klingt doch eigentlich gar nicht so schlecht“, denke ich mir nach dieser intensiven zweistündigen Sternenkunde. Voller Elan und Motivation verlasse ich Hruschkas Büro und merke sogleich: Ein positiver und optimistischer Blick in die Zukunft erleichtert so einiges. Und wenn’s doch mal nicht so richtig läuft? Dann kann ich’s zumindest auf die Sterne schieben…

Als kleines Goodie hat Daniela Hruschka noch das Jahreshoroskop nach Sternzeichen für alle SALZBURG24-Leser zusammengestellt. Viel Spaß beim Lesen!

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