Salzburger Architekt Gerhard Garstenauer gestorben

Gerstbauer war viele Jahre in Salzburg aktiv.
Gerstbauer war viele Jahre in Salzburg aktiv. - © Roman Höllbacher/Initiative Architektur Salzburg
Der Salzburger Architekt Gerhard Garstenauer ist am vergangenen Dienstag im 92. Lebensjahr verstorben. Garstenauer war seit 1954 selbstständiger Architekt und setzte mit seinen Bauten einen Neubeginn in der Architektur. Garstenauer wird am 2. Dezember am Friedhof in Salzburg-Aigen beerdigt, teilte die Initiative Architektur am Freitag in einer Aussendung mit.


“Mit einer bis dahin in Salzburg unbekannten Formensprache und mit neuen Materialien hat er in seinen Bauten ein freundliches, ein vom Licht und der Leichtigkeit der Moderne getragenes Bild von Stadt und Land geschaffen”, beschreibt die Initiative den Stil Garstenauers.

Garstenauer prägte Salzburger Architekturlandschaft

Der Architekt plante viel für den Automobilhandel (ÖFAG, Mercedes-Benz und Ford Schmidt) oder den Tourismus. So schuf er in Bad Gastein die Trias Felsenbad/Stubnerkogelbahn/Kongresshaus, wobei er für das Kongresshaus auch mit dem Architekturpreis des Landes Salzburg ausgezeichnet wurde.

Ab 1954 in Salzburg aktiv

Gerhard Garstenauer wurde am 22. Jänner 1925 in Fusch an der Großglocknerstraße geboren und studierte von 1947 bis 1952 an der Technischen Hochschule Wien bei Siegfried Theiss Architektur. Ab 1954 arbeitete er als freier Architekt in Salzburg. Von 1973 bis 1978 lehrte er an der Universität Innsbruck. In den 1980er-Jahren wurde er in den neu gegründeten Gestaltungsbeirat der Stadt Salzburg berufen, eine Institution, die nicht zuletzt auf seinen Vorschlag zurückgeht.

(APA)

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