Salzburger Finanzskandal: Schuldenberg schrumpft

Das Land kriegt etwas Geld retour.
Das Land kriegt etwas Geld retour. - © APA/Gindl
Das Land Salzburg schloss einen Vergleich mit einer Bank ab und darf sich über 6,2 Millionen freuen. Das Potential für ähnliche Vergleiche ist groß, meint Finanzreferent Stöckl.

Endlich mal gute Nachrichten im Zusammenhang mit dem Salzburger Finanzskandal: Mit einer ersten Bank wurde nun ein Vergleich abgeschlossen, der den Schuldenberg des Landes um 6,2 Millionen Euro schrumpfen lässt. Da noch rund 20 weitere Banken für derartige Vergleiche infrage kommen, darf Finanzreferent LHStv. Christian Stöckl (ÖVP) durchaus noch mit weiteren Einnahmen rechnen.

18 Millionen Schaden, 6 Mille retour

Im konkreten Fall war dem Land Salzburg durch die Finanzgeschäfte, die im Zuge des Finanzskandals mit der Bank abgeschlossen worden waren, ein Schaden von 18 Millionen Euro entstanden. “Wir haben in den Verhandlungen den Standpunkt vertreten, dass dem Land Ansprüche zustehen. Bei Geschäften in der Höhe von sechs Millionen Euro gab es keine wesentlichen juristischen Ansatzpunkte, bei Geschäften in der Höhe von zwölf Millionen Euro gab es rechtliche Argumente, die sowohl für das Land als auch für die Bank sprachen. Der nunmehr abgeschlossene Vergleich sieht vor, dass das Bankinstitut einen Betrag von 6.210.000 Euro an das Land überweist. Damit ist es uns gelungen, über 50 Prozent der Verhandlungsmasse für das Land Salzburg zu gewinnen”, sagte Stöckl.

Stöckl: Guter Anfang

Das sei ein sehr, sehr guter Anfang, “der uns den kommenden Verhandlungen optimistisch entgegenblicken lässt. Selbstverständlich sichern wir den Banken absolute Vertraulichkeit zu”, so der Finanzreferent. Laut Stöckl kommen insgesamt etwa 20 Banken infrage, bei denen sich das Thema eines Vergleiches stellt. Bis die restlichen 344 Millionen abgearbeitet sind, ist noch einiges zu tun.

(SALZBURG24/APA)

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