Salzburger Firma wird Opfer von Betrug

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Durch einen Zufall kam der versuchte Betrug ans Tageslicht (Symbolbild).
Durch einen Zufall kam der versuchte Betrug ans Tageslicht (Symbolbild). - © Bilderbox
Eine Flachgauer Firma hat im Juni 2016 einen Auftrag des slowenischen Infrasturkturministeriums im Wert von mehreren hundert tausend Euro angenommen. Durch einen Zufall kam der versuchte Betrug nun ans Tageslicht.

Gerade noch rechtzeitig hat eine im Salzburger Flachgau angesiedelte Firma einen Betrug über mehrere hunderttausend Euro verhindern können. Das Unternehmen hatte im Juni 2016 einen Auftrag des slowenischen Infrastruktur-Ministeriums erhalten, der von der Europäischen Union gefördert wurde, informierte die Polizei am Dienstag.

Betrüger fordern Unterlagen an

Kurz nach der Vertragsunterzeichnung rief ein Unbekannter in der Firma an und gab sich als Direktionsleiter der EU aus. Er forderte Unterlagen zum Verkaufsabschluss an. Danach lieferte der Betrieb die bestellten Geräte nach Marburg und legte dafür die Rechnung. Ungefähr zur selben Zeit nahm ein Unbekannter Kontakt mit dem slowenischen Ministerium auf und gab eine Änderung bei der Bankverbindung des Flachgauer Unternehmens an. Er nannte ein ungarisches Konto als neue Verbindung. Zudem wurden auch verfälschte Rechnungen der Firma vorgelegt.

Noch keine Zahlungen an Salzburger Firma veranlasst

Rein aus Zufall kam aber dann der Geschäftsführer des Betriebs mit einem Ministeriums-Mitarbeiter ins Gespräch und die beiden stellten fest, dass es sich um einen versuchten Betrug handelt. Zum Glück war noch keine Zahlung veranlasst, weshalb weder dem Ministerium noch dem Unternehmen ein Schaden entstanden ist.

Die Ermittlungen in Österreich und Slowenien laufen, der Fall bei Staatsanwaltschaft Salzburg zur Anzeige gebracht.

(APA)

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