Salzburger Kameramann stirbt bei Paragleiterunfall in Portugal

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Der Strand Meco auf der Halbinsel von Setubal nahe der Ortschaft Sesimbra.
Der Strand Meco auf der Halbinsel von Setubal nahe der Ortschaft Sesimbra. - © AFP PHOTO/ FRANCISCO LEONG
Beim Gleitschirmfliegen in Portugal ist am Montag ein 51-jähriger Salzburger tödlich verunglückt. Wie der ORF Salzburg auf seiner Homepage berichtet, handelt es sich bei dem Toten um einen langjährigen Kamermann des Landesstudios Salzburg.

Das Unglück geschah laut portugiesischen Medienberichten am Vormittag am Strand Meco auf der Halbinsel von Setubal nahe der Ortschaft Sesimbra. Demnach war eine Frau mit ihrem Gleitschirm ins Meer gestürzt. Die beidreen Männer, die noch mit ihn Gleitschirmen in der Luft waren, sahen das, landeten am Strand und versuchten die Frau zu retten. Dabei wurden sie aber ebenfalls von der Strömung erfasst. Der 51-Jährige wurde schließlich leblos ans Ufer getrieben, Reanimationsversuche blieben ohne Erfolg.

Hier ist das Unglück passiert./APA Hier ist das Unglück passiert./APA ©

Suche nach Vermissten läuft

Nach der Frau und dem zweiten Mann wurde am Dienstag noch gesucht. Unter den zwei Vermissten ist nach APA-Informationen ein weiterer Salzburger. “Zwei Vertreter der Botschaft haben sich sofort nach Bekanntwerden des Unfalls an den Unglücksort begeben”, sagte Außenministeriumssprecher Thomas Schnöll. Außerdem wurde Kontakt zu den portugiesischen Behörden aufgenommen. Die Botschaftsmitarbeiter kümmerten sich um die Personen der Reisegruppe, die Zeugen des Unfalls geworden waren.

Sämtliche Gruppenmitglieder sind erfahrene Gleitschirmflieger mit Flugschein, wie die APA erfuhr. Die Österreicher waren mit einem lokalem Tourguide unterwegs.

Bei der Suche nach den Vermissten wurden zwei Boote, ein Hubschrauber der portugiesischen Luftwaffe sowie Taucher eingesetzt. In der Nacht wurde der Einsatz auf See jedoch unterbrochen und nur von Land gesucht, berichteten lokale Medien online. Am Montag galt für die portugiesische Küste eine Unwetterwarnung, die bis Donnerstag aufrecht ist. Der Wetterdienst hat die Alarmstufe Orange, die zweithöchste Warnstufe, ausgerufen.

ORF Salzburg trauert

Laut ORF war der Salzburger seit mehr als drei Jahrzenten beim ORF Salzburg beschäftigt, die letzten rund 20 Jahre als Kameramann für das Landesstudio. ORF Landesdirektor Christoph Takacs ist tief betroffen und wird auf der Homepage wie folgt zitiert: „Ich spreche im Sinn des gesamten Teams, wenn ich sage, wir haben nicht nur einen beliebten Kollegen, sondern einen Freund auf tragische Weise verloren.“

Der Salzburger hinterlässt eine Ehefrau und zwei Kinder.

(SALZBURG24/APA)

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