Salzburger Kleidermacher Andreas Enzenhofer macht jetzt auch Kosmetik

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Der Salzburger Kleidermacher mit seinen neuen Produkten.
Der Salzburger Kleidermacher mit seinen neuen Produkten. - © Austria Pressefoto/Andreas Kolarik
Die Roben des Salzburger Kleidermachers Andreas Enzenhofer tanzen auf allen wichtigen gesellschaftlichen Anlässen der Festspielstadt. “Nicht nur das Kleid muss sitzen, auch die richtige Pflege ist wichtig”, meint der Maßschneider und launcht eine eigene Kosmetiklinie.


Die Idee zur Diversifizierung entstand durch einen Probegalopp vor zwei Jahren: In der Ballsaison 2014 hatte Enzenhofer seine Kundschaft erstmals nicht nur stofflich eingehüllt: “Zu den Abendkleidern gab es eine selbst entwickelte Anti-Aging-Creme dazu.” Das sei so gut angekommen, dass in rund zwei Jahren Entwicklungsarbeit mit dem Beauty-Experten Alexander Babor vom deutschen Labor Privateskinlab die achtteilige Linie Andreas Enzenhofer Beaute entstanden ist.

Hautverjüngung steht im Fokus

Im Mittelpunkt steht die Hautverjüngung, helfen soll eine “Kombination natürlicher Substanzen mit Hightech-Wirkstoffen”, sagte Babor bei der Präsentation am Donnerstag in Wien. Reinigungsprodukte sollen heuer folgen. Erhältlich ist die Linie, die der Modemacher demnächst in Zürich, München, Paris und New York vorstellen will, derzeit im Salzburger Atelier und via Webshop.

Jumpsuit als großer Sommertrend

Für die Festspielsaison und die Sommerbälle in Salzburg sieht Enzenhofer modisch den Jumpsuit groß im Kommen. “Er ist zwar nicht ganz neu auf dem Modeparkett, aber die elegante Variante für den Abend wird sich erst jetzt so richtig als Balloutfit durchsetzen”, meinte er im Gespräch mit der APA. Auch Chiffonroben mit geflochtenen Oberteilen und Paillettenkleider in Silberfarbe oder changierend hat er für die bevorstehenden festlichen Anlässe im Angebot. Farblich setze er heuer vor allem auf Nude und Aqua.

Enzenhofer seit 32 Jahren in Salzburg

Am Beginn der Laufbahn von Andreas Enzenhofer stand die Wiener Modeschule Hetzendorf und danach Paris, wo er im Atelier von Pierre Cardin werkte. “Seit 32 Jahren bin ich in Salzburg, seit 20 mache ich nur mehr Couture. Und was liegt näher, wenn man die Damen und Herren mit Stoffen verwöhnt, als dass man ihnen gleich auch gute Pflegeprodukte zur Verfügung stellt.”

(APA)

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