Salzburger Liga: Johann Davare verlässt Bramberg

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Nach seinem Aus bei Bramberg ist Johann Davare auf der Suche nach einem neuen Trainerposten.
Nach seinem Aus bei Bramberg ist Johann Davare auf der Suche nach einem neuen Trainerposten. - © Krugfoto
Nachdem Michael Schwaiger in Eugendorf aufhört, muss sich nun auch Bramberg nach einem neuen Trainer für die kommende Saison in der Salzburger Liga umsehen. Johann Davare tritt als Coach ab, sein Nachfolger wurde bereits gefunden.




Bei Eugendorf gehen die Verhandlungen in die entscheidende Phase. Neben Ex-Hallwang-Betreuer Georg Hauthaler hat auch Altenmarkt-Coach Arsim Deliu beim Ex-Westligisten gute Karten für den frei werdenden Trainerposten. Auch in Bramberg wird es zu einer Veränderung kommen: Vor rund einem Monat fiel vom sportlichen Leiter Martin Innerhofer und Bramberg-Trainer Davare der Entschluss, die Zusammenarbeit mit dem Saisonende in beidseitigem Einverständnis zu beenden.

170 Fahrtkilometer pro Training

Der 54-jährige Bischofshofener musste aufgrund der geografischen Lage des Vereins 170 Kilometer pro Training absolvieren. “Durch meinen Arbeitswechsel nach Wagrain schaffe ich es leider zeitlich nicht mehr”, erklärte Davare im SALZBURG24-Gespräch. Ihm tue es besonders für den “top geführten Verein” leid. “Bramberg ist ein Aushängeschild in der Salzburger Liga. Die Vereinsführung und die Spieler sind schwer in Ordnung”, streute er dem Club Rosen.

Davare: “Ich bin ein Fußball-Trottel und möchte weiter machen”

Komplett aus dem Trainer-Geschäft will sich Davare nicht zurückziehen: “Ich bin halt ein Fußball-Trottel und möchte sehr gerne noch weiter machen. Bis zu einer Stunde Fahrzeit geht für mich alles in Ordnung”, fügt der ehemalige Co-Trainer von Heimo Pfeifenberger an. “Für beide Seiten ist eine Trennung am sinnvollsten. Unsummen an Gehalt sowie eine Fixanstellung können wir uns nicht leisten”, erklärt Innerhofer die Beweggründe zur Trennung.

Unter Heimo Pfeifenberger stand Johann Davare (re.) bei 49 Spielen als Co-Trainer an der Seitenlinie. (li.) /Krugfoto Unter Heimo Pfeifenberger (li.) stand Johann Davare (re.) bei 49 Grödig-Spielen als Co-Trainer an der Seitenlinie. /Krugfoto ©

Alt-Bekannter übernimmt in Bramberg

“Um dem aktuellen Trainer gegenüber fair zu sein, möchte ich den Nachfolger noch nicht nennen, er steht aber schon fest”, sagte Innerhofer, der sich mit der Bekanntgabe noch ein wenig Zeit lassen will. Fest steht allerdings, dass man den neuen Mann an der Seitenlinie bereits bestens in der Liga kennt und Davare die restlichen elf Runden an der Seitenlinie stehen und versuchen wird, Rang vier zu verteidigen.

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