Salzburger Liga: Neumarkt und Kuchl geben Trainerwechsel bekannt

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Miroslav Bojceski (Neumarkt/li.) und Gerhard Perlak (Kuchl/re.) haben bei ihren Vereinen keine Zukunft mehr.
Miroslav Bojceski (Neumarkt/li.) und Gerhard Perlak (Kuchl/re.) haben bei ihren Vereinen keine Zukunft mehr. - © Krugfoto
Das Trainerkarussel dreht sich in der Salzburger Liga heftig weiter. Bei Neumarkt und Kuchl kommt es im Sommer zu einem Trainerwechsel. Die Tennengauer können am Donnerstag bereits einen Nachfolger präsentieren, während sich der Vizemeister erst auf Suche begibt.




Neumarkt erreichte unter Miroslav Bojceski nach dem Westliga-Abstieg vergangene Saison den zweiten Platz und realisierte so ein Teilziel.

Bojceski-Ära geht in Neumarkt zu Ende

“Mit der Arbeit von Bojceski sind wir sehr zufrieden. Er hat es geschafft, dass die Mannschaft mit einem verjüngten Kader vorne mitspielt. Unser Teilziel, den Aufstieg zu schaffen, konnten wir allerdings nicht erreichen. Das lag aber nicht nur an seiner Arbeit”, sagte Neumarkt-Obmann Michael Thalhammer im Gespräch mit SALZBURG24. Ab Sommer sei es Zeit für ein neues Gesicht und andere Impulse. “Bojceski ist fußballverrückt, diese Einstellung sollte auch der neue Mann vorweisen. Genauso wie die nötige Lizenz für die Salzburger Liga”, setzt Thalhammer fort, bei dem sich schon drei Kandidaten angeboten haben. Gespräche werden erst in den kommenden Tagen aufgenommen. “Wir wollen ihm auch die Möglichkeit zur Kadergestaltung geben. Da gibt es derzeit noch einiges zu klären”, fügt der Obmann an.

Der Vertrag von Bojceski wird in Neumarkt nicht verlängert. /Krugfoto Der Vertrag von Bojceski wird in Neumarkt nicht verlängert. /Krugfoto ©

Mario Helmlinger ersetzt Gerhard Perlak in Kuchl

Der Wechsel in Kuchl kam indes ein wenig überraschender. Gerhard Perlak etablierte in der jüngsten Mannschaft der Liga doch einen klar erkennbaren Spielstil und integrierte viele neue Talente in die Kampfmannschaft. “Ich wurde am Samstag nach dem Spiel gegen Zell am See informiert und brauchte einige Tage, bis ich die Enttäuschung verdauen konnte”, sagte Perlak. Als Grund für den Paradigmenwechsel gab Kuchls sportlicher Leiter Christian Seidl eine Gesamtlösung an. In seinen Tätigkeiten als Jugendkoordinator, Sportchef und Nachwuchsleiter war er auf der Suche nach Entlastung. “Mario Helmlinger wird Perlak im Sommer als Trainer beerben und auch als Jugendleiter in einer Doppelfunktion tätig sein”, sagte Seidl.

Helmlinger war bereits als Nachwuchsleiter in Grödig und Jugendtrainer in der Red-Bull-Akademie tätig – der Kontakt entstand über die Bullen. In seiner ersten Station als Trainer einer Kampfmannschaft soll er Perlaks Arbeit fortsetzen.

Kuchl hat bereits einen Ersatz für Perlak gefunden. /Krugfoto Kuchl hat bereits einen Ersatz für Perlak gefunden. /Krugfoto ©

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