Salzburger Liga: Tops und Flops der 18. Runde

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Mit dem 1:0-Sieg über Verfolger Neumarkt macht Wals-Grünau einen großen Schritt in Richtung Meistertitel.
Mit dem 1:0-Sieg über Verfolger Neumarkt macht Wals-Grünau einen großen Schritt in Richtung Meistertitel. - © Krugfoto
War das schon Grünaus Meisterstück? Während der Leader im Schlager gegen Neumarkt siegt, findet Hallwang zurück in die Spur. Indes rückte das Sportliche bei Verdacht auf zwei Kreuzbandrisse völlig in den Hintergrund.




Nach dem knappen 1:0-Sieg über Verfolger Neumarkt war der Jubel bei Wals-Grünau riesengroß. Die Aigner-Elf rangiert mit sieben Punkten Vorsprung an der Spitze der Liga und schüttelt Neumarkt weiter ab.

TOPS: Bojceskis Ex-Schützling Federer ringt Neumarkt nieder

Lange war der Mittags-Hit ausgeglichen und Höhepunkte vor den Toren Mangelware. Bis sich das Spiel nach dem Ausschluss von Mario Kreuzer zugunsten der Walser drehte. „Danach haben wir keinen Druck mehr ausüben können, Grünau war tonangebend“, erklärte Bojceski im SALZBURG24-Gespräch, der nach einem Stellungsfehler seiner Innenverteidung das entscheidende Tor hinnehmen musste. Stefan Federer, der unter Bojceski bei Seekirchen spielte, machte mit einem Traumtor alle Aufstiegsambitionen der Wallerseer zunichte. „Nun ist es fast vorbei, aber den Glauben haben wir dennoch nicht verloren“, gibt sich Bojceski kämpferisch. Zum Meistertitel hat er der Aigner-Elf dennoch noch nicht gratuliert.

Hauthaler-Elf findet gegen Ex-Club Golling in die Spur

Im Herbst behielt Hallwang bereits in Golling mit 3:0 die Oberhand. Im Rückspiel gelang Hauthaler gegen seine Ex-Schützlinge das selbe Ergebnis. Nach einer inferioren Leistung in der Vorwoche gegen Union Hallein, zeigte Hallwang sein wahres Gesicht. Mit Teufl (Doppelpack) und Thiem stachen nach der Systemumstellung auf eine Vierer-Abwehr zwei Youngsters heraus. „Die Mannschaft hat die erwartete Reaktion gezeigt und verdient gewonnen“, erklärte Hauthaler, dessen klare Ansage am Montags Training scheinbar fruchtete.

FLOPS: Zwei Kreuzbandrisse überschatten Straßwalchen-Sieg

Nach dem 2:0 gegen Zell am See und dem 3:1-Erfolg gegen Altenmarkt nimmt Straßwalchen weiter Fahrt auf. Nach dem klaren Sieg, den Chudoba mit einem Doppelpack und Petrit ebneten, geriet das sportliche jedoch völlig in den Hintergrund. Julian Royer (Altenmarkt) und Marco Taschwer (Straßwalchen) blieben ohne Fremdeinwirkung im stumpfen Kunstrasen der Pongauer hängen und mussten mit Verdacht auf Kreuzbandriss ins Krankenhaus eingeliefert werden. Besonders bitter: Beide Spieler hatten eine solche schwere Verletzung kurz davor auskuriert. Straßwalchen-Trainer Kalhammer weiß, wo bei dieser Problematik anzusetzen ist: „Wenn jeder Verein den Kunstrasen davor wässert (auch wir selber) und die Spieler geeignete Kunstrasenschuhe anziehen, könnte das Verletzungsrisiko gemindert werden.“

Remis im Tennengau-Derby hilft keinem weiter

Zwischen Hallein und Puch spielte sich ein Tennengau-Derby mit wahrem Keller-Charakter ab. In einer matten Partie gab es kaum spielerische Höhepunkte, beide Tore durch Rosbaud (Freistoß) und Asil kamen nach Standardsituationen zustande. Den Vorteil, dass Hallein im letzten Spieleraufgebot antrat, konnten die schwächelnden Pucher nicht nutzen, zitterten zum Schluss noch um den Punkt. „Wenn wir am Ende mit einem Mann die Aktionen besser fertig gespielt hätten, wäre mehr drinnen gewesen“ analysierte Hallein-Coach Mike Rosbaud, der mit seinem Team den zweiten Punkt einfahren konnte. Schlussendlich hilft der Punkt keinem abstiegsgefährdetem Team weiter.

Berndorf belohnt sich nach zweimaliger Führung gegen U. Hallein nicht mit einem Sieg./Krugfoto Berndorf belohnt sich nach zweimaliger Führung gegen U. Hallein nicht mit einem Sieg./Krugfoto ©

Berndorf gibt Sieg aus der Hand

Da auch Berndorf gegen Tabellennachbarn Union Hallein nach einem 2:0-Vorsprung nur ein 3:3 einfahren konnte, trennen die letzten sechs Teams (außer FC Hallein) nur sieben Punkte. Für Schlusslicht Hallein gingen wohl endgültig alle Hoffnungen zum Klassenerhalt in Luft auf. Beim FC Puch, die seit sechs Partien sieglos ist, muss nun eine Trendwende her, ansonsten droht der Anschluss ans rettende Ufer in weite Ferne zu geraten.

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