Salzburger Liga: Tops und Flops der 4. Runde

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Zwei Torschützen im Bild: Eugendorfs Thaller hatte gegenüber Bergheims Sandic jedoch das bessere Ende für sich.
Zwei Torschützen im Bild: Eugendorfs Thaller hatte gegenüber Bergheims Sandic jedoch das bessere Ende für sich. - © Krugfoto
Bischofshofen erklimmt nach dem Pongau-Derby den Salzburger-Liga-Thron. Außerdem feiern Aufsteiger Strobl und die Salzburger Austria jeweils 6:0-Kantersiege. Die Prügelknaben Zell am See und Hallwang halten sieglos das Tabellenende inne.




Weil Bergheim gegen Eugendorf mit 1:3 als Verlierer vom Platz ging, heißt der neue Leader Bischofshofen. Im Pongau-Derby gegen Altenmarkt mussten die Polak-Mannen zunächst eine kalte Dusche hinnehmen. Quehenberger nach einem Konter (5.) und Salem (11.) nach einem Passfehler der Hintermannschaft brachte Altenmarkt eine frühe 2:0-Führung.

TOPS: Bischofshofen ist der große Gejagte

BSK-Boss Patrick Reiter erweckte mit seinen gewagten Aussagen, er wolle Bischofshofen bis 2020 in die Bundesliga führen, in der Vergangenheit für viel Aufsehen. Die ersten Warnschüsse feuerten die Bischofshofener bereits in der laufenden Saison ab. Einen 2:0-Rückstand innerhalb von 18 Minuten mit drei Treffern wieder wett zu machen, spricht von Qualität. “Wir haben den Kopf nicht hängen gelassen und sind ruhig geblieben”, analysierte Polak gegenüber SALZBURG24. Veljkovic (23.), Höllwart (38.) und Antunovic (47.) drehten das Spiel, ehe Jovanovic, der für den müde wirkenden O’Keefe kam, in der 73. Minute per Kreuzecktreffer alles klar machte. “Eine schöne Momentaufnahme, mehr nicht”, übte sich Polak im Understatement. In ein anderes Rohr bläst hingegen Altenmarkt-Trainer Deliu: “Für mich ist Bischofshofen neben Eugendorf ein sehr heißer Titelkandidat. Das Tempo und die Qualität sind enorm und sie werden mit jedem Spiel stärker.”

Die größten BSK-Konkurrenten

Die wohl größten BSK-Konkurrenten auf den Titel dürften Eugendorf, Neumarkt (2:0 gegen Bramberg) und Austria Salzburg sein. Alle drei Teams feierten in der vierten Runde souveräne Siege, wobei die Violetten beim 6:0-Kantersieg den Vogel abschossen. Im Duell gegen Hallwang spielten die Absteiger mit dem Gegner Katz und Maus, führten bereits nach zwei Elfmeter durch Vierfachschütze P. Mayer (36.) früh mit 2:0. Bruder Nicholas und Ogunlade machten das halbe Dutzend voll. “Wir hatten einen überragenden Tag, spielten uns die Tore hervorragend heraus”, sagte Trainer Schneidhofer, der jedoch Neumarkt, Eugendorf und Bergheim als erste BSK-Jäger sieht. Dem am Freitag stattfindenden Duell zwischen Eugendorf und Austria Salzburg wird schon auf beiden Seiten entgegen gefiebert. “Ein Duell zweier Kaliber obwohl ich uns nicht zu den Favoriten dazuzähle”, fasste Schneidhofer zusammen.

Neumarkt-Kapitän Hübl (li.) setzte mit dem 2:0 Bramberg Schach Matt./Krugfoto ©

Hart erkämpfter Eugendorf-Sieg

Im Duell der “Ungeschlagenen” behielt Eugendorf gegenüber Bergheim die Oberhand. Thaller (2.) nutze den Tormannfehler von Strutz zur 1:0-Führung für die Schwaiger-Elf. Gsenger und Michael Ramspacher sorgten schlussendlich für klare Verhältnisse. Das 1:3, dass durch Sandic nach abgefälschtem Freistoß fiel, war nur Ergebniskosmetik. “Der Sieg war verdient, jedoch sehr hart erkämpft. Besonders imponiert hat mich die Zweikampfstärke der Jungs”, strahlte Schwaiger, der mit seinem Team weiterhin ungeschlagen bleibt.

Eigendorf (orange) musste gegen Bergheim (blau/weiß) viel Aufwand betreiben./Krugfoto Eugendorf (orange) musste gegen Bergheim (blau/weiß) viel Aufwand betreiben./Krugfoto ©

FLOPS: Zell am See gerät gegen Aufsteiger unter die Räder

Zwei Aufstiege in Folge und sieben Zähler nach vier Partien beruhen bei Strobl nicht auf Zufall. Coach Heissl arbeitet mit seinem Team akribisch, analysiert jeden Gegner und eilt von Erfolg zu Erfolg. Nun bekamen die bislang sieglosen Zeller die Stärken der Strobler zu spüren. Durch ideales Umschaltspiel und zwei Stadler-Elfmeter nach jeweiligem Handspiel führten die Flachgauer 4:0, ehe Strobls Leithammel Stadler das 5:0 nachsetzte und Kostic den 6:0-Endstand markierte. “Der Qualitätsunterschied war nicht so groß wie es das Ergebnis vermuten lässt”, spricht Heissl die starke Chancenverwertung seines Teams an. Während Zell am See von acht Gelegenheiten keine verwertete, netzte der Aufsteiger von zehn gleich sechs mal ein.

Kuchl steckt in Startlöchern fest

Es ist nicht das erste Mal, dass Kuchl zu Beginn der Saison Startschwierigkeiten hat. Am Kader-Umbruch hat die junge Kuchler Truppe noch zu knabbern. Im Duell gegen sein Ex-Team Union Hallein zogen die Perlak-Boys mit 2:0 den Kürzeren. Nach einer torlosen ersten Hälfte brachte Defensiv-Allrounder Marx die Halleiner in Front, ehe Flügelflitzer Z. Crnogorcevic den Endstand im Tennengau-Derby und den ersten Sieg für die Ecktein-Elf markierte. “Wir müssen momentan viel Lehrgeld zahlen. Die junge Mannschaft braucht noch Zeit um die Abläufe zu verinnerlichen und sich zu finden”, erklärte Kuchl-Trainer Perlak. Als einen perfekten Sieg und wichtigen Derby-Triumph stufte Hallein-Sportchef David König den Erfolg ein.

Salzburger Liga: 4. Runde

  • SV Straßwalchen : SAK 1914 5:2 (3:0)
  • SV Austria Salzburg : UFC SV Hallwang 6:0 (3:0)
  • FC Bergheim : USC Eugendorf 1:3 (0:2)
  • SC Golling : SV Bürmoos abgesagt
  • SK Bischofshofen : UFC Altenmarkt 4:2 (3:2)
  • ÖTSU Hallein : SV Kuchl 2:0 (0:0)
  • FC Zell am See : SK Strobl 0:6 (0:3)
  • TSV Neumarkt : TSU Bramberg 2:0 (1:0)

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