Salzburger Liga: Tops und Flops der 8. Runde

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Nicht zu halten: Strobls Jakob Schiendorfer (li.) traf gegen den SAK dreifach.
Nicht zu halten: Strobls Jakob Schiendorfer (li.) traf gegen den SAK dreifach. - © Krugfoto
Der Titelkampf in der Salzburger Liga entwickelt sich nach der 8. Runde zum Vierkampf. Weil Strobls Shootings-Star den Leader düpierte und Altenmarkts “Geisterzug” weiter in Takt ist. Hingegen wird die Situation für Union Hallein und Aufsteiger Thalgau im Keller immer ungemütlicher. Die Tops und Flops im Überblick.




Der Vorsprung von Leader SAK auf Verfolger Altenmarkt schrumpfte mit dem 3:3 der Städter in Strobl auf nur einen Zähler zusammen.

TOPS: Strobls Schiendorfer mutiert zum SAK-Schreck

Strobl zauberte gegen den Tabellenführer 70 Minuten lang eine Top-Leistung auf das heimische Grün. Die Führung von Neo-Stürmer Jakob Schiendorfer (20.) hielt gar bis in Hälfte zwei. Als Alexander Peter (52.) der Ausgleich gelang, kippte das Spiel. Die Blau-Gelben drehten in Person von Lukas Keßler (66.) und Christof Kopleder (68.) die Partie. Danach schlug die Stunde von Schniendorfer. Der Stürmer düpierte beim Anschlusstreffer SAK-Keeper Hans Peter Berger per Linksschuss ins lange Eck, ehe dem Matchwinner nach einer schönen Kombination über mehrere Stationen das 3:3 gelang. “Das Team hat eine sensationelle Moral gezeigt und nach dem 3:1-Rückstand nie aufgesteckt. Jaki (Schiendorfer, Anm.) war unser Mann des Tages”, erklärte Strobl-Trainer Thomas Laimer im Gespräch mit SALZBURG24.

Zwei Torschützen im Fokus. Alexander Peter (re.) traf zum 1:1-Ausgleich. Von Jakob Schiendorfer wird der Leader wohl noch träumen. /Krugfoto Zwei Torschützen im Fokus. Alexander Peter (re.) traf zum 1:1-Ausgleich. Von Jakob Schiendorfer wird der Leader wohl noch träumen. /Krugfoto ©

Altenmarkts “Geisterzug” nicht zu stoppen

“Der Geisterzug der fährt, olé olé!”, hallt es bereits zum sechsten Mal in der Liga aus Altenmarkts Katakomben. Doch was hat es mit dem Jubelgesang der Überraschungsmannschaft auf sich? “Ich habe dem Team einmal eine Anekdote zu einem rollenden Zug als Motivationsschub erzählt. Wenn ein Zug ins Rollen kommt, ist er nur schwer aufzuhalten. Ich habe gar nicht gewusst, dass sie die Geschichte zum Siegestanz hernehmen”, sagte Trainer Johann Davare, dessen Team nach dem 4:0-Sieg gegen Puch erneut Grund zum Jubeln hatte.

Ohne zu glänzen wiesen die Pongauer das Sorgenkind der Liga in die Schranken. Mit einem Dreierpack übernahm Sebastian Hertelt, der bereits zehn Mal traf, die Führung der Schützenliste. Altenmarkt schob sich erneut auf Rang zwei hoch. “Wir gehören nicht zu den fünf besten Teams der Liga, aber mit solch einer Willensstärke kann unser Geisterzug noch einige Gegner zum Verzweifeln bringen”, war Davare zum Scherzen aufgelegt.

FLOPS: Thalgau hat Siegen verlernt

Mit nur einem Sieg und einem Remis hält Thalgau den vorletzten Rang inne. Seit bereits fünf Spielen wartet die Truppe von Stanislav Stevic auf einen vollen Erfolg. Da das Duell zum Geburtstagswochenende von Austria Salzburg ebenfalls mit 4:2 verloren ging, trennt den Aufsteiger nur ein Punkt von der roten Laterne. Nicholas Mayer (11.) avancierte mit drei Treffern zum gefeierten Austria-Held und beschenkte sich nachträglich zum 29. Geburtstag. “Ich habe ihm gesagt, dass er normalerweise schon sechs Tore haben muss. Das ließ er sich nicht nehmen und kündigte zwei Treffer an. Das es dann drei geworden sind, freut mich umso mehr”, erklärte Austria-Salzburg-Trainer Christian Schaider.

Union Halleins Krise am Höhepunkt

In der fünfjährigen Liga-Zugehörigkeit startete Union Hallein noch nie so schlecht in die Saison. In den letzten Spielzeiten waren sieben Punkte nach acht Runden das Minimum. Nun belegt die Eder-Elf ohne Sieg mit drei Zählern den letzten Tabellenplatz. Da kam Neumarkt am Sonntag wohl zum ungünstigsten Zeitpunkt. “Wir haben personell aus dem letzten Loch gepfiffen und verdient mit 4:0 verloren”, sagte Eder, der das Vertrauen von Sportchef David König erhält: “Sicher sind wir nach solch einem Start niedergeschlagen. Aber ich traue es dem Team und Trainer zu einen Weg aus der Krise zu finden.”

Auch Eder selbst glaubt an die Wende: “Gegen Eugendorf, Bramberg, Puch und Strobl sind wir nun in der Pflicht. Aber ich vertraue dem Team und spiele nicht mit dem Gedanken, aufzuhören.”

Thomas Eder hat bei Union Hallein noch viel Arbeit vor sich. /Krugfoto Thomas Eder hat bei Union Hallein noch viel Arbeit vor sich. /Krugfoto ©

Salzburger Liga: 8. Runde

  • Strobl : SAK 1914 3:3 (1:0)
  • Zell am See : Kuchl 1:4 (0:1)
  • Altenmarkt : Puch 4:0 (4:0)
  • Golling : Eugendorf 1:1 (0:0)
  • Adnet : Bürmoos 2:2 (1:2)
  • Austria Salzburg : Thalgau 4:2 (2:1)
  • Straßwalchen : Bramberg 2:2 (1:1)
  • ÖTSU Hallein : Neumarkt 0:4 (0:3)

 

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