Salzburger ÖVP verdoppelte Mandate im Parlament

Stefan Schnöll, Bundesobmann der JVP, soll alleine in seiner Heimatgemeinde Wals mehr als 600 Vorzugsstimmen erreicht haben.
Stefan Schnöll, Bundesobmann der JVP, soll alleine in seiner Heimatgemeinde Wals mehr als 600 Vorzugsstimmen erreicht haben. - © Neumayr/Archiv
Die ÖVP Salzburg darf sich nach der Nationalratswahl am Sonntag über eine Verdoppelung ihrer Mandate freuen. Laut dem vorläufigen Endergebnis ohne Briefwahl stellt die Volkspartei nun vier statt zwei Sitze im Parlament in Wien.

SPÖ und FPÖ halten aus derzeitiger Sicht ihre jeweils zwei Mandate, die Salzburger Grünen verlieren ihren einzigen Sitz.

600 Vorzugsstimmen für Stefan Schnöll

Für die ÖVP werden voraussichtlich die beiden Abgeordneten Peter Haubner, Generalsekretär des Wirtschaftsbundes, und Franz Eßl, Präsident der Landwirtschaftskammer Salzburg, wieder in den Nationalrat einziehen. Sie haben ihre Sitze Wahlkreismandaten zu verdanken. Über die Landesliste neu hinzu kommen die Unternehmerin Tanja Graf und der Bundesobmann der JVP, der gebürtige Walser Stefan Schnöll. Er soll offenbar alleine in seiner Heimatgemeinde mehr als 600 Vorzugsstimmen erreicht haben.

Mandat von Svazek noch nicht ganz sicher

Die SPÖ hält ihre zwei Mandate. Für die Sozialdemokraten werden weiter die Nationalratsabgeordneten Walter Bacher und Cornelia Ecker im Parlament vertreten sein. Für die FPÖ ziehen aus jetziger Sicht die Landesparteichefin Marlene Svazek und der Fahrschulbesitzer Christian Pewny in den Nationalrat ein, allerdings ist das Direktmandat von Svazek noch nicht zu 100 Prozent abgesichert. “Wir warten auf die Auszählung der Wahlkarten und das Vorliegen der Vorzugsstimmen”, hieß es auf APA-Anfrage am Montag.

Svazek könnte auch über Bundesliste einziehen

Svazek führt aber die Landeliste an und könnte auch über die Bundesliste ins Parlament einziehen – sie war dort am vierten Platz gereiht. Unklar ist damit noch, ob der frühere Stadtparteichef Andreas Schöppl, einen Sitz bekommt. Er hatte die FPÖ nach dem Rauswurf von Karl Schnell im Juni 2015 interimistisch geführt und neu aufgestellt.

Die Salzburger Grünen verloren am Sonntag ihr einziges Mandat in Wien.

(APA)

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